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Vettels Frontflügel gerät ins Visier der Konkurrenz

28.03.2011, 19:43 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Sebastian Vettels Frontflügel gerät ins Visier der Konkurrenz. Sebastian Vettel steuert seinen RB7 über den Albert-Park-Circuit. (Foto: imago)

Sebastian Vettel steuert seinen RB7 über den Albert-Park-Circuit. (Foto: imago)

Überlegen hat Weltmeister Sebastian Vettel den ersten Grand Prix des Jahres für sich entschieden. Und siehe da: Schon sind die Diskussionen um den Frontflügel wieder da - wie schon 2010. Angeblich denkt McLaren an einen Protest, will laut Medienberichten beim Motorsport-Weltverband neue Prüfverfahren für die Flügel erwirken.

"Habt ihr Vettels Frontflügel gesehen? Er verbiegt sich bis zum Boden", soll Lewis Hamilton direkt nach dem Grand Prix laut "Bild" geklagt haben. Eine solche Lösung könne dem Weltmeisterteam einen Vorteil von "einer halben Sekunde" bringen. Hamilton soll angeblich sofort Maßnahmen gefordert haben. Entweder man verbiete solche Elemente, oder McLaren baue so etwas ebenfalls.

McLaren rätselt über den flexiblen Red-Bull-Frontflügel

Und genau dort liegt der Knackpunkt: McLaren rätselt schon seit der vergangenen Saison, wie Red Bull diese angebliche Flexibilität im Frontflügel realisiert. Bei den Testfahrten vor dem Saisonstart rückte man mit Messeinrichtungen an der Front aus, um mehr über diesen Effekt in Erfahrung zu bringen. Ferrari hatte 2010 eine ähnliche Konstruktion wie Red Bull. Ob die Italiener auch am neuen Wagen einen biegsamen Frontflügel haben, ist unklar.

Angeblich soll McLaren nun wieder bei der FIA vorsprechen. Man will offenbar erreichen, dass der Automobil-Weltverband das Prüfverfahren für die Flügel noch einmal verschärft. So etwas gab es schon 2010, dennoch wurde das Red-Bull-Element nie beanstandet. "Das ist doch fad. Sie versuchen es immer wieder. Und wir bestehen immer wieder jeden Test", wird Red-Bull-Konsulent Helmut Marko von der "Bild" zitiert.

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