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VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt  

Später Ausgleich verhindert Daums Traum-Einstand

03.04.2011, 19:25 Uhr | dpa

Später Ausgleich verhindert Daums Traum-Einstand. Frankfurts Sebastian Rode (li.) und der Wolfsburger Diego kämpfen um den Ball. (Foto: dpa)

Frankfurts Sebastian Rode (li.) und der Wolfsburger Diego kämpfen um den Ball. (Foto: dpa)

Christoph Daum hat sich nach 695 Tagen mit einem überaus glücklichen Remis auf der Bühne Bundesliga zurückgemeldet. Bei seinem Debüt als Trainer von Eintracht Frankfurt musste sich der 57-Jährige im Abstiegsduell beim VfL Wolfsburg und dessen einstigem Meistermacher Felix Magath mit einem 1:1 (0:0) zufriedengeben. Der späte Ausgleichstreffer von Mario Mandzukic (85.) verdarb dem Skibbe-Nachfolger den Traumeinstand.

Alexander Meier (59.) hatte mit dem Führungstreffer die Partie völlig auf den Kopf gestellt. Zuvor hatten die überlegenen Wolfsburger bei der Heim-Rückkehr Magaths mindestens zehn hochkarätige Chancen versiebt. Der Ausgleich fiel, als die Gastgeber in Unterzahl waren. Nationalspieler Arne Friedrich (70.) hatte eine unberechtigte Gelb-Rote Karte kassiert und fehlt in der nächsten Begegnung bei Magaths ehemaligem Klub Schalke 04. Durch das Remis verbesserte sich der VfL auf den Relegationsplatz (28 Punkte), schwebt aber wie der Tabellen-13. Frankfurt (32) weiter in großer Gefahr.

Frankfurt auf zahlreichen Postionen verändert

Daum, der zuletzt am 8. Mai 2009 als Trainer des 1. FC Köln Bundesliga-Luft atmete, hatte viel Neues in den elf Tagen seit seinem Dienstantritt am 23. März probiert. Er änderte die Mannschaft für das Spiel in Wolfsburg auf zahlreichen Positionen, Patrick Ochs machte er zum Kapitän, Ralf Fährmann zur neuen Nummer eins im Eintracht-Tor.

Von seinem neuen Team hatte Daum "Leidenschaft, Begeisterung, Feuer, Power" gefordert. Doch davon bekam der Motivationskünstler zunächst nur sehr wenig zu sehen.

Wolfsburg sorgt für mächtig Wirbel

Wolfsburg dominierte das Geschehen. Zentrale Figur: Diego. "Er ist mein wichtigster Mann", hatte Magath zuvor erklärt - und der kleine Brasilianer tat alles, um die Erwartungen seines Trainers zu erfüllen. Beinahe jeder Angriff der Wölfe lief über ihn. Diego (14.) hatte auch die erste Möglichkeit mit einem Freistoß aus 16 Metern.

Auch in der Folgezeit spielte nur eine Mannschaft nach vorne: Wolfsburg. Die Frankfurter Deckung schwamm einige Male bedenklich, auch Torwart Fährmann hatte zunächst mehr mit seinen Nerven zu kämpfen. Außer der Konterchance von Theofanis Gekas (38.) hatte die Eintracht nichts in der Offensive zu bieten.

Mandzukic erlöst die Wölfe

Ganz anders der VfL: Allein Patrick Helmes hätte schon früh die Partie entscheiden können. Der Ex-Leverkusener hatte entweder Pech (41.) oder er scheiterte an Fährmann (42.) oder an seinem Unvermögen (32., 50., 53.). Umso überraschender die Führung für die Hessen, als Meier einen Abpraller nach einem Schuss von Halil Altintop aus abseitsverdächtiger Position versenkte.

Wolfsburg war einige Zeit geschockt, fing sich dann aber wieder und erspielte sich weitere große Chancen. Doch erst der eingewechselte Mandzukic erlöste den VfL.

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