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Hamburger SV - Borussia Dortmund  

Kuba rettet Dortmund einen Punkt in Hamburg

09.04.2011, 17:29 Uhr | dpa

. Hamburgs Änis Ben-Hatira (li.) im Laufduell mit Dortmunds Mats Hummels. (Foto: dpa)

Hamburgs Änis Ben-Hatira (li.) im Laufduell mit Dortmunds Mats Hummels. (Foto: dpa)

Mit einem Last-Minute-Tor von Joker Jakub Blaszczykowski hat Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund beim Hamburger SV ein 1:1 (1:0) gerettet. Die Hanseaten waren durch Ruud van Nistelrooy nach 39 Minuten per Foulelfmeter in Führung gegangen. In der 78. Minute musste Änis Ben-Hatira nach einer Gelb-Roten Karte vom Platz. Erst in der Nachspielzeit (90.+2) gelang Kuba der verdiente Ausgleichstreffer.

Die Dortmunder feierten den Punktgewinn wie einen Sieg, aber in der Tabelle könnte Verfolger Bayer Leverkusen mit einem Sieg im Sonntagsspiel gegen den FC St. Pauli bis auf fünf Punkte an den Spitzenreiter ranrücken.

Regelgerechter Barrios-Treffer aberkannt

Die Gäste begannen mit der gleichen Aufstellung wie beim 4:1 gegen Hannover 96, HSV-Coach Michael Oenning nahm van Nistelrooy nach seiner Gelbsperre für Son Heung-Min und David Jarolim für Joris Mathijsen in die Startelf. Heiko Westermann rückte dafür wieder in die Innenverteidigung. Vor 57.000 Zuschauern hatten beide Teams zunächst großen Respekt voreinander. Der HSV suchte sein Heil in der Offensive, scheiterte aber mit Einzelaktionen von Eljero Elia und van Nistelrooy in der Anfangsviertelstunde an der gut gestaffelten Abwehr der Gäste.

Anders als im Hinspiel, als der HSV beim 0:2 gar nicht in die Partie kam, zeigten die Norddeutschen großes Engagement. Eine große Chance in der temporeichen Begegnung verzeichneten die Westfalen durch Kevin Großkreutz (28.), der von Westermann beim Rettungsversuch angeschossen wurde - der Ball ging aber knapp über die Latte. Nach 34 Minuten hätte Lucas Barrios nach Fehler von Elia fast für die Führung gesorgt, doch der HSV hatte Glück, dass Schiedsrichter Peter Gagelmann trotz gleicher Höhe auf Abseits entschied.´

Van Nistelrooy trifft vom Elfmeterpunkt

Nur fünf Minuten später wurde der schnelle Mladen Petric in seinem 100. Bundesliga-Spiel von Mats Hummels im Strafraum gefoult - van Nistelrooy verwandelte den Foulelfmeter sicher ins rechte Eck. Sekunden später prüfte Ben-Hatira Keeper Roman Weidenfeller, der den Distanzschuss gerade so über die Latte lenkte. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vereitelte Gojko Kacar auf der Linie, als Mario Götze einen Abpraller von David Jarolim aus Kurzdistanz einschieben wollte.

Die zweiten 45 Minuten begannen die Hanseaten forsch mit einem sehenswerten Angriff von van Nistelrooy auf Jarolim, der von Lukasz Piszczek an der Strafraumgrenze gebremst wurde. Der Freistoß von van Nistelrooy landete aber in den Armen von Weidenfeller. Götze vergab im Gegenzug eine Großchance, als er nur wenige Meter vor dem Gehäuse von Frank Rost den Ball über das Tor lenkte.

Dortmund vergibt viele Chancen

Zu eigennützig agierte Elia bei den Konterversuchen der Gastgeber und verpasste in der 58. eine höhere Führung. Der Pfosten verhinderte anschließend einen Treffer von Piszczek (64.), kurz danach hätte Götze abschließen können, scheiterte aber an einer aufmerksamen Hamburger Defensive. Der HSV hatte wieder Glück, als ein strammer Schuss von Barrios (75.) gegen die Latte prallte. Der Südamerikaner musste wenig später ausgewechselt werden, weil er sich dabei am Oberschenkel verletzt hatte.

Erst in der Nachspielzeit wurde das Dortmunder Anrennen aufs HSV-Tor doch noch belohnt, als Kuba einen letzten Angriff mit einem tollen Volley-Schuss verwertete.

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