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Regen in Sepang - Vettel: "Ich hab das Seepferdchen"

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Vettel: "Wetter macht Dich vom Hero zur Zero"

07.04.2011, 11:48 Uhr | dpa

Regen in Sepang - Vettel: "Ich hab das Seepferdchen". Heftige Regenfälle in Sepang (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Heftige Regenfälle in Sepang (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Pünktlich zur Rennzeit schüttete es wie aus Kübeln: Die beiden Regen-Götter Michael Schumacher und Sebastian Vettel haben einen Vorgeschmack bekommen, was der Formel 1 beim Großen Preis von Malaysia blühen kann. "Ich hab das Seepferdchen gemacht", sagte Titelverteidiger Vettel mit breitem Grinsen, als der Monsun während seiner Presserunde auf dem Sepang International Circuit auf das Dach prasselte.

"Bei so einem Wetter kann man vom Hero zur Zero werden", wies Rekordweltmeister Schumacher auf die Unwägbarkeiten hin.

Gibt es wieder solch ein Chaos wie 2009?

Um auf den maximal 15 Metern von der Box zum Motorhome nicht klatschnass zu werden, suchten die beiden bei Regen besonders gern fahrenden Piloten Schutz unter einem Schirm. "Wenn es extrem schüttet, haben wir Probleme", wies Vettel auf das Chaosrennen vor zwei Jahren hin, als der Grand Prix in der 31. von 56 Runden abgebrochen werden musste. "Bei starkem Regen ist das Risiko für ein heilloses Durcheinander natürlich größer." Gemäß der Wetterprognose für Sonntag könnte es in Sepang am Grand-Prix-Nachmittag ähnlich gießen.

Vettel: "Ich bin aber kein Hellseher"

Zumindest bei Vettel trübten die schlechten Aussichten weder Vorfreude noch Zuversicht für den zweiten Saisonlauf. Zuletzt gewann der Weltmeister drei Rennen in Serie, in Malaysia war er schon im Vorjahr erfolgreich und sein Red Bull gilt als stärkstes Auto im Feld - Vettel ist ganz logisch der Favorit für Sonntag. "Der Kurs sollte unserem Auto liegen. Ich bin aber kein Hellseher", bremste der WM-Spitzenreiter trotzdem verbal etwas ab.

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Kompliziertes F1-Lenkrad

Nico Rosberg erklärt die Knöpfe und Rädchen am Steuer seines Boliden. Video

Nicht sagen lässt sich laut Vettel nach nur einem Grand Prix, ob in Malaysia das gleiche Kräfteverhältnis wie in Melbourne herrschen wird: "Da sind noch viele Fragen offen. Das lässt sich erst nach zwei, drei Rennen auf verschiedenen Strecken sagen." Unbestritten ist aber, dass die Red Bull dank ihrer effizienten Aerodynamik und des erstmaligen Einsatzes des Energierückgewinnungssystem KERS, das laut Schumacher "drei bis vier Zehntelsekunden pro Runde" bringt, weitere Vorteile haben. "Ohne den Einsatz von KERS hätten wir nur Nachteile, da dann nur das Gewicht im Auto wäre", sagte Vettel.

Schumacher: "Haben einige Dinge mitgebracht"

Neben seinem australischen Teamkollegen Mark Webber, der ausgerechnet bei seinem Heimrennen als deklassierter Fünfter einen Rückschlag einstecken musste, zählt Vettel das McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button sowie die Ferrari-Formation Fernando Alonso und Felipe Massa zu seinen stärksten Rivalen. Die Silberpfeile stuft der 23 Jahre alte Hesse aktuell nicht so stark ein. Im Verlauf der Saison könnten Schumacher und dessen Teamkollege Nico Rosberg aber "eine Überraschung werden", sagte er.

Schumacher wäre schon froh, wenn Mercedes GP die vielfältigen technischen Probleme von Australien in Sepang lösen könnte. "Wir haben gewisse Dinge mitgebracht", sagte der siebenmalige Champion aus Kerpen, ohne Details zu verraten. "Wir hoffen, dass wir alles in der Kürze der Zeit lösen können."

Lob für den Boliden der Konkurrenz

Der desaströse Doppelausfall von Melbourne hat das Team weit zurückgeworfen. "Ressourcen müssen jetzt in die Problemlösung fließen", wies Schumacher darauf hin, dass statt Weiterentwicklungen erst einmal alte Defizite aufgearbeitet werden müssen. Eine Aussage, wo Mercedes GP stehe, könne er nicht treffen. "Mit dem Barcelona-Auto wären wir aber auf dem Niveau von McLaren und Ferrari", betonte der 42-Jährige. Bei den abschließenden Testfahrten in Spanien hatten die Silberpfeile noch mit Bestzeiten brilliert.

Superrunden und Superrennen sind derzeit jedoch Red Bull vorbehalten. "Der Red Bull ist ein gelungener Wurf. Er ist das beste Auto", lobte Schumacher das Modell RB7 seines Kumpels Vettel. Chancen, auf dem 5,543 Kilometer langen Kurs seinen vierten Triumph zu feiern, hat der Rekordhalter wohl nur, wenn ihm ein Regenchaos hilft.

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