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Sebastian Vettel triumphiert in Malaysia, Heidfeld fährt aufs Podium

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Vettel bleibt das Maß der Dinge, Heidfeld überrascht

10.04.2011, 11:45 Uhr | t-online.de/ngo, t-online.de

Sebastian Vettel triumphiert in Malaysia, Heidfeld fährt aufs Podium. Sebastian Vettel im Red Bull (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel im Red Bull (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Schnell, schneller, Sebastian Vettel. Der Red-Bull-Pilot hat in den beiden ersten Rennen der neuen Formel-1-Saison das Maximum erreicht. Wie schon beim Auftakt in Melbourne dominierte Vettel auch den Großen Preis von Malaysia, ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Mit nun 50 Punkten auf dem Konto führt er die Fahrerwertung überlegen an.

Auf dem Podium standen dann sogar gleich zwei deutsche Fahrer. Nick Heidfeld fuhr im Lotus Renault ein fantastisches Rennen, schnappte sich wenige Runden vor Schluss Lewis Hamilton und wurde Dritter. Jenson Button komplettierte mit seinem zweiten Platz das Trio auf dem Treppchen.

Unglaublicher Start der beiden Renault-Piloten

Pole-Mann Vettel konnte sich beim Start gut gegen den heraneilenden Hamilton wehren, ging als Erster in die erste Kurve. Einen wahren Blitzstart legten derweil die beiden Lotus-Renault-Piloten hin. Heidfeld pflügte durchs Feld, lieferte sich mit Hamilton ein unglaublich enges Duell - und übernahm letztlich dessen zweiten Platz. Vitaly Petrov kam ähnlich gut vom Fleck und mischte bei den Top fünf mit.

Dramatisch war der Start aus Sicht von Mark Webber. Dem Australier fehlte die Unterstützung des Energierückgewinnungs-Systems KERS. Die Konkurrenz um ihn herum flog nur so an ihm vorbei, Webber fiel weit im Feld zurück. Schumacher fand einen guten Weg, machte beim Start gleich drei Plätze gut.

Heidfeld hält Hamilton auf, Alonso arbeitet sich vor

Die Konstellation Heidfeld vor Hamilton spielte Vettel in die Karten. Der Weltmeister konnte sich sukzessive vom Rest des Feldes absetzen, nach sieben Runden hatte er bereits knapp fünf Sekunden herausgefahren. Nach 13 Runden musste Hamilton die Jagd auf Heidfeld dann vorerst aufgeben, da seine Reifen schlapp machten und der Kommandostand den Briten zum Service in die Box rief.

Der Himmel über der Strecke verdunkelte sich, erste Regentropfen fielen. Der befürchtete monsunartige Schauer blieb aber zunächst aus. Die ersten Boxenstopps brachten wie gewohnt ein wenig Bewegung ins Klassement. Alonso konnte sich bis auf Rang drei nach vorn arbeiten, schnappte sich auf seinem Weg den bis dato gut aufgelegten Button. Für Heidfeld ging es hingegen bis auf Platz fünf zurück.

Vettels soll KERS nicht mehr benutzen

Bei Halbzeit des Rennens machten sich an Vettels Boliden dann größere Probleme bemerkbar. Die Boxencrew gab ihm die Anweisung, sein KERS nicht mehr einzusetzen. Eine vermeintlich gefährliche Situation, denn Hamilton lag zu diesem Zeitpunkt nur knapp vier Sekunden hinter Vettel. Doch der Deutsche hatte Glück: Während sein Dienstwagen langsam leichter und damit schneller wurde, bauten bei Hamilton gleichzeitig die Reifen merklich ab. Der Abstand zwischen den beiden Piloten wuchs wieder an.

Noch schlimmer kam es für Hamilton dann in der Box. Der Reifenwechsel lief alles andere als optimal und er verlor gut eine bis zwei Sekunden. Genau diese Sekunden fehlten ihm dann auch auf seinen Teamkollegen, denn Button übernahm nach seinem dritten Stopp Hamiltons Position im Rennen.

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20-Sekunden-Strafe für Hamilton und Alonso

In den nachfolgenden Runden musste sich Hamilton gegen Alonso zur Wehr setzen. Ein spannendes Duell - mit einem für beide unschönen Ende. Die Rennleitung sprach nach dem Rennen eine 20-Sekunden-Strafe für beide Piloten aus. Während Alonso trotz der Strafe auf dem sechsten Platz blieb, rutschte Hamilton um einen Platz auf Position acht ab. Sauber-Pilot Kamui Kobayashi rückte auf den siebten Platz vor.

Hamilton wurde dafür bestraft, dass er im Zweikampf mit Alonso mehr als einmal die Fahrbahnseite gewechselt hatte, um seine Position zu verteidigen. Alonso kassierte seine Strafe dafür, dass er zwei Minuten später mit Hamiltons McLaren kollidiert war. Normalerweise hätten beide Fahrer eine Durchfahrtstrafe erhalten, die nach Rennende automatisch in eine 20-Sekunden-Strafe umgewandelt wurde.

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