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Behindertensport: Fünfter Platz für deutsche Blindenfußballer

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Fünfter Platz für deutsche Blindenfußballer

13.04.2011, 11:17 Uhr | dbs.de / t-online.de

Behindertensport: Fünfter Platz für deutsche Blindenfußballer. Trainer Ulrich Pfisterer (M.) beendet die WM mit seinem Team auf Rang 5. (Foto: Carsten Kobow, Essen / Sepp Herberger-Stiftung)

Trainer Ulrich Pfisterer (M.) beendet die WM mit seinem Team auf Rang 5. (Foto: Carsten Kobow, Essen / Sepp Herberger-Stiftung)

Bei den vierten Weltmeisterschaften der internationalen Blindensport-Vereinigung (IBSA) in Antalya kämpfte die Mannschaft um Bundestrainer Ulrich Pfisterer und Kapitän Alexander Fangmann um die Medaillen.

Mit zwei Siegen, einem Unentschieden sowie einem verlorenen Spiel beendete die Nationalmannschaft Blindenfußball ihre erste Teilnahme auf dem fünften Platz. Coach Pfisterer wertete das Ergebnis als Standortbestimmung und positiven Schritt auf dem Weg zu den Paralympics 2012 in London. Bis zur Europameisterschaft und der Möglichkeit der Qualifikation für die Paralympics gibt es jedoch noch viel zu tun. Deutschland kann und will sich auf dem fünften Platz nicht ausruhen. Die nächsten Lehrgänge bilden den Endspurt und sollen dem Feinschliff des Teams dienen.

Zusammen mit den Blindenfußball-Teams aus England, China und Thailand spielten die Deutschen bei der WM um die Halbfinalqualifikation. In der zweiten Gruppe kämpften Europameister Frankreich zusammen mit dem Iran und Gastgeber Türkei um die Tickets in die nächste Runde.

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Unentschieden gegen China

Im ersten Spiel traf das DBS-Team auf den Paralympics-Zweiten China, der bei der Weltmeisterschaft 2010 zudem Bronze holte. Ein dribbelstarker und technisch sehr versierter Gegner, den der Nationaltrainer als "schwer zu knacken" beschrieb. Pfisterer richtete die deutsche Verteidigung dahingehend aus und setzte die Spieler Fangmann und Dinc als "Vorstopperduo" ein, um die Chinesen erst gar nicht in Schussposition kommen zu lassen. Micha Wahl wirbelte im Sturm, während Mulgheta Russom vor Torwart Blancone die letzte Absicherung bildete. Pfisterers Formation trug Früchte. Die Deutschen lagen bis kurz vor Schluss in Führung. Doch Blancone konnte den Ausgleichstreffer nicht verhindern. Somit endete die Partie mit einem 1:1.

Verletzung von Torwart beschert Schlappe

Das zweite Spiel der Gruppe bescherte Deutschland eine Partie gegen England, die einstigen Lehrmeister im Blindenfußball. Taktisch ähnlich aufgestellt gingen die Deutschen in dieses Match. Diesmal jedoch mit dem Ziel erstmals die Jungs von der Insel zu schlagen. Mehr Offensivaktionen von Wahl unterstützt durch Dinc lautete das Motto. Leider führte dieses nicht zum gewünschten Erfolg. Deutschland lag nach wenigen Minuten mit 0:1 hinten, kam zurück und sicherte vor der Pause das Unentschieden. Direkt nach Wiederanpfiff zappelte es jedoch wieder im deutschen Netz. Dieser Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden, sondern wurde größer. Torwart Blancone verletzte sich und musste ersetzt werden. In der Folge erhöhten die Engländer sogar noch bis auf 4:1.

Deutlicher Sieg über Thailand

Im letzten Gruppenspiel traf die deutsche Mannschaft erstmals auf Thailand, der Neuling im Blindenfußball. Deutschland ging nach wenigen Minuten durch eine Offensivkombination über Jungnationalspieler Schäfer in Führung. Torgarant Wahl erhöhte vor der Pause auf 2:0. Nach der Pause trafen noch zweimal Wahl und der Kapitän Alex Fangmann für das DBS-Team. Fünf Tore – der höchste Sieg der deutschen Mannschaft bislang. Mit diesem Vorrundenergebnis schafften es die deutschen Kicker nicht mehr ins Halbfinale. Dies bedeutete für Deutschland: Spiel gegen die Türkei um Platz fünf.

2:1-Sieg über Türkei sichert den fünten Platz

Die letzten zwei Mal gingen die Türken als Verlierer vom Feld. Auch in diesem Spiel sollte es nicht anders sein. Freistoßspezialist Russom brachte Deutschland nach kurzer Zeit vom Punkt in Führung. Nach einem weiten schulbuchmäßigen Abwurf des deutschen Keepers stand Torjäger Wahl frei vorm türkischen Tor und netzte noch vor der Pause zum 2:0 ein. Die deutsche Abwehrgabel stand felsenfest, wodurch die Offensivbemühungen der Türken meist schon weit vor dem Tor beendet wurden. Dies ging nicht immer ohne Fouls, wodurch Torwart Blancone mehrfach vom 8-Meter-Punkt geprüft wurde. Sämtliche Freistöße fischte er jedoch noch vor der Linie weg. Der Anschlusstreffer fiel Mitte der zweiten Halbzeit. Die Deutschen konnten trotz hervorragender Aktionen vorm türkischen Tor sowie durch die Einwechslung von Niehaus und Smirek den Sack nicht frühzeitig zubinden, sie scheiterten oftmals am Torwart. Aber auch die Türken erzielten nicht mehr den Ausgleichstreffer. So blieb es beim 2:1 und Rang fünf.

Den World-Games-Sieg holte sich der Iran, der Europameister Frankreich im Finale mit 3:0 besiegte. Im Spiel um Platz drei fegte der Paralympics-Zweite China die Engländer ebenfalls mit 3:0 vom Platz.

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