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Hamburger SV - Hannover 96  

Dämpfer für HSV und Hannover

16.04.2011, 17:29 Uhr | dpa

Dämpfer für HSV und Hannover. Eljero Elia im Zweikampf mit Sofian Chahed. (foto: dpa)

Eljero Elia im Zweikampf mit Sofian Chahed. (foto: dpa)

Der Hamburger SV hat Hannover 96 im torlosen Nordderby einen Dämpfer im Kampf um einen Champions-League-Platz zugefügt. Zugleich verloren die Hanseaten an Boden auf den fünften Tabellenplatz. Mit nun 43 Punkten ist Mainz fünf und Nürnberg drei Punkte weg.

HSV-Trainer Michael Oenning musste auf Joris Mathijsen (Sprunggelenk-Probleme) und Guy Demel (Magen-Darm-Erkrankung) verzichten und ersetzte überraschend den Gelb-Rot gesperrten Änis Ben-Hatira durch Tunay Torun. Nationalspieler Marcell Jansen hatte sich umsonst Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf gemacht. Oenning brachte stattdessen Eljero Elia auf der linken Außenbahn und sah sich in der Anfangsphase bestätigt, als der niederländische Vize-Weltmeister der größte Aktivposten der Gastgeber war. (Sehen sie das Video vom Spiel und vieles mehr bei 96TV)

96 mit der ersten Chance

Die Hannoveraner hatten sich aber nach kurzer Zeit darauf eingestellt, dass der HSV sein Heil ein ums andere Mal über den linken Flügel suchte. Die erste Chance im mit 57.000 Zuschauern ausverkauften Stadion hatten die Gäste von der Leine, die in der gleichen Aufstellung wie beim 2:0-Heimsieg gegen Mainz aufliefen. Nach sieben Minuten hätten sie nach einem Pass von Steven Cherundolo durch Didier Ya Konan in seinem 50. Bundesliga-Spiel in Führung gehen können. Der Kopfball des Ivorers flog aber über das Gehäuse von Frank Rost.

Nur acht Minuten später rettete Dennis Diekmeier kurz vor der Torlinie einen Schuss von Mohammed Abdellaoue. Nach den beiden Auswärtspleiten in Köln (0:4) und Dortmund (1:4) hatte Mirko Slomka sein Team gut eingestellt, der HSV agierte viel passiver als in der Vorwoche beim temporeichen 1:1 gegen Borussia Dortmund. Der agile Mladen Petric hatte zwar nach der Pause noch Möglichkeiten (51., 55., 60.), die der Kroate aber vergab. Im Gegenzug hatten die drängenden Niedersachsen eine gute Gelegenheit durch Konstantin Rausch. Der sichere Rost entschärfte noch eine Chance von Ya Konan (74.). Nur Sekunden später strich ein weiterer Schuss des starken Stürmers knapp am Pfosten vorbei.

Zieler aufmerksam

Oenning versuchte mit der Hereinnahme des zuletzt nicht berücksichtigten Jonathan Pitroipa mehr Schwung in die zerfahrene Partie zu bringen. Fast hätte auch Ruud van Nistelrooy (77.) per Kopf getroffen, er köpfte aber über das Tor des aufmerksamen Ron-Robert Zieler. Der Keeper verhinderte drei Minuten vor Schluss den Gegentreffer von Diekmeier. Auch Rost konnte sich noch einmal gegen den eingewechselten Jan Schlaudraff (86.) auszeichnen.

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