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BVB, Bayer, FC Bayern: "Super Sunday" in der Bundesliga

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"Super Sunday" in der Bundesliga

16.04.2011, 16:57 Uhr | sid, t-online.de

BVB, Bayer, FC Bayern: "Super Sunday" in der Bundesliga. Bayerns Topstürmer Mario Gomez (re.) will Leverkusens Abwehr um Stefan Reinartz überwinden. (Foto: imago)

Bayerns Topstürmer Mario Gomez (re.) will Leverkusens Abwehr um Stefan Reinartz überwinden. (Foto: imago)

Wenn in der NFL der Super Bowl ansteht, spricht der Amerikaner gemeinhin vom "Super Sunday", dem größten Sporttag des Jahres. An die Zuschauerzahlen des Football-Finales kommt die Bundesliga zwar noch nicht heran, aber die Abschlusspartien des 30. Spieltags bringen dennoch einiges mit, was dem Prädikat "Super-Sonntag" gerecht wird: Bevor der Tabellenführer Borussia Dortmund das Überraschungsteam des SC Freiburg empfängt, reist der ärgste Verfolger Bayer Leverkusen zum Rekordmeister Bayern München.

Es geht um eine mögliche Vorentscheidung in der Meisterschaft, das Debüt des neuen Bayern-Trainers Andries Jonker und die Zwickmühle von Bayer-Coach Jupp Heynckes. Während Leverkusen bei den Bayern (Ab 15.30 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) den Rückstand auf den BVB zumindest kurzzeitig auf zwei Punkte verringern will, hätten die Borussen bei einer Niederlage der Werkself ein Acht-Punkte-Polster auf Platz zwei.

Heynckes gibt sich gelassen

Vor allem auf den Trainerbänken in München herrscht Brisanz. Beim Debüt von FCB-Interimstrainer Jonker kommt es zum Duell mit Nachfolger Heynckes. Der wiederum steckt in einer misslichen Lage: Mit einem Sieg würde er seinem künftigen Arbeitgeber schaden, der Rekordmeister stünde im Falle einer Niederlage mit einem Bein in der ungeliebten Europa League. Beeinflussen lassen will sich Heynckes davon jedoch nicht.

"Die Bayern hätten den falschen Trainer verpflichtet, wenn ich jetzt schon an meinen neuen Arbeitgeber denken würde. Ich denke nur daran, wie wir unsere gute Serie fortsetzen können", stellte der Trainer-Oldie klar. "Wenn wir in München gewinnen würden, dann würde mir das riesigen Spaß bereiten, denn dann hätten wir den zweiten Platz und die direkte Qualifikation für die Champions League fast sicher."

Jonker setzt auf Butts Erfahrung

Einen Sieg der Rheinländer wollen die Bayern und vor allem Jonker aber mit aller Macht verhindern. Der 48-Jährige setzt am Sonntag wie erwartet ein erstes Zeichen, indem er den Torwart tauscht. "Thomas Kraft ist ein sehr großes Talent, aber ich muss nicht ausbilden, sondern sehen, dass Bayern die Champions League erreicht. Ich denke, dass wir mit Jörg eine größere Chance haben", begründete der van-Gaal-Nachfolger seine Maßnahme. Butt sei "sehr erfahren, er weiß genau, was erwartet wird. Er wird die Aufgabe gut ausfüllen."

Hoeneß bekommt Rückendeckung

Präsident Uli Hoeneß nimmt im Saisonendspurt das gesamte Team in die Pflicht. "Ich erwarte eine Explosion und dass die Zwangsjacke, in der die Spieler seit Monaten stecken, abgestreift wird." sagte der 59-Jährige, der zudem gespannt auf die Reaktionen des Bayern-Anhangs sein wird. Beim letzten Heimspiel der Bayern kam es zum Eklat, als Teile der Fans aus der Südkurve ihn als Lügner beschimpft hatten.

Für die Partie gegen Leverkusen kündigten Sympathisanten von Hoeneß nun Gegenaktionen an. Über T-Shirts mit der Aufschrift "Mia san Uli" will die Initiative "Gegengerade für Uli Hoeneß" das Urgestein unterstützen. Auch der Verein selbst geht in die Offensive. "Gerade jetzt, wo es sportlich nicht so läuft wie von uns allen gewünscht, fordere ich alle Fans des FC Bayern auf, unseren Klub zu unterstützen", schreibt der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenige im Stadionheft zum Spiel. Zwölf Seiten des "Bayern-Magazins" sind Hoeneß gewidmet.

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Geballter BVB-Optimismus

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp freut sich auf das Fernduell mit Bayer Leverkusen. Video

Aus sportlicher Sicht wird der FC Bayern von einigen Problemen geplagt. Superstar Arjen Robben fällt wegen einer Rotsperre ebenso aus wie der gelbgesperrte Nationalspieler Holger Badstuber. Zudem sind Bastian Schweinsteiger und Franck Ribery angeschlagen. Bei beiden fällt eine Entscheidung wohl erst kurz vor dem Anpfiff.

Die heiße Phase läuft

Der BVB will mit einem Sieg gegen den SC Freiburg seine Hausaufgaben erledigen und Bayer damit auf Abstand halten. Dennoch stellt man sich auf einen heißen Titelkampf ein. "Wir stehen vor einem wichtigen Spiel, keine Frage. Wir haben uns jedoch darauf vorbereitet, dass der Vorsprung am Sonntag um 17. 20 Uhr nur noch zwei Punkte betragen könnte", sagte Trainer Jürgen Klopp. "Die Endphase ist spannend, und wir sind dabei. Das ist doch besser, als wenn es schon um nichts mehr gehen würde." Es ist also alles angerichtet für einen "Super Sunday".

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