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Kubica-Arzt: Prognose erst im Sommer möglich

23.04.2011, 08:53 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

. Genesung geht langsam voran: Robert Kubica (Foto: imago) (Quelle: imago)

Genesung geht langsam voran: Robert Kubica (Foto: imago) (Quelle: imago)

In gut einer Woche kann Robert Kubica endlich das Krankenhaus Santa Corona verlassen, in das er vor zehn Wochen schwer verletzt eingeliefert worden war. An eine Rückkehr ins Renngeschäft ist aber weiterhin überhaupt nicht zu denken, die Entlassung aus dem Krankenhaus ist erst mal ein Schritt zurück ins normale Leben. Das betonte nun sein behandelnder Arzt, Dr. Ricciardo Ceccarelli: Man könne frühestens im Sommer absehen, ob Kubica wieder in einen Formel-1-Boliden steigen kann. So eine Prognose sei erst ein halbes Jahr nach dem Unfall möglich, sagte der Arzt der "Gazzetta dello Sport".

Die größte Frage bleibt weiterhin, wie gut Kubicas verletzte rechte Hand heilt. "Der Wiederaufbau der Nerven ist der langwierigste Prozess", sagte Ceccarelli. "Deshalb kann man in den ersten vier Monaten schwer sagen, wie gut die Heilung verlaufen wird." Kubica habe schon wieder viel Gefühl, aber nicht an jeder Stelle. Der Arzt sei aber davon überzeugt, dass "die Hand wieder gut einsetzbar sein wird".

Kubica hat so viele Verletzungen wie drei Patienten

Im Gegensatz zu den schweren Verletzungen an seiner Hand gebe es bei Kubicas rechtem Bein weniger Probleme: "Robert belastet das linke und hat begonnen, die Last schrittweise mit auf das andere Bein zu verlagern." Ceccarelli warnte aber davor, zu viel in zu kurzer Zeit zu wollen. "Wir müssen der Natur ihren Lauf lassen. Aber da wir Robert kennen, sind wir zuversichtlich, dass er sich gut erholt."

Während der nun anstehenden Reha wird Kubica von seinem Ärzteteam weiter unterstützt. "Im Fitnessraum zu trainieren wird ihm helfen, sich wieder wie ein Rennfahrer zu fühlen", sagte Ceccarelli. Der Kontakt zu den Leuten, die ihn in den vergangenen Monaten betreut haben, bleibe bestehen. Doch es werden noch weitere Spezialisten hinzugezogen. "Wir haben einen Pool von mindestens vier Leuten, die ihn während seiner täglich sechs bis acht Stunden Arbeit betreuen. Dazu bekommen wir ein spezielles Gerät, mit dem wir erreichen können, dass das rechte Bein nur teilweise belastet wird. Wegen seiner Verletzungen an Hand, Bein, Schulter und Ellbogen ist Robert eigentlich drei Patienten in einem", schildert Dr. Ceccarelli.

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