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Kaiserslautern nach Sieg über St. Pauli so gut wie gerettet

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1. FC Kaiserslautern - FC St. Pauli  

Lautern hat sich fast gerettet

29.04.2011, 22:21 Uhr | dpa

Kaiserslautern nach Sieg über St. Pauli so gut wie gerettet. Kaiserslautern bejubelt das 2:0 durch Abel (ganz links): Tiffert, de Wit, Hoffer und Hlousek (von links) gratulieren. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Kaiserslautern bejubelt das 2:0 durch Abel (ganz links): Tiffert, de Wit, Hoffer und Hlousek (von links) gratulieren. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Mit einem verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg im Aufsteiger-Duell gegen den FC St. Pauli hat der 1. FC Kaiserslautern den Klassenverbleib so gut wie geschafft und die Bundesliga-Lichter am Hamburger Millerntor wohl endgültig ausgeknipst. Dank der Treffer von Christian Tiffert (29. Minute) und Mathias Abel (69.) stockten die Roten Teufel ihr Konto auf 40 Punkte auf und dürfen nun für die nächste Saison im Fußball-Oberhaus planen. Dagegen kann den seit nun bereits zehn Spielen sieglosen Tabellenletzten aus Hamburg (29) nur noch ein Wunder retten.

"Für uns kann es nur aufwärts gehen, weiter nach unten geht ja nicht", sagte vor dem Anpfiff St. Paulis Coach Holger Stanislawski, der mehr als ein halbes Dutzend verletzter Stammspieler ersetzen musste. Er bot Marcel Eger zur Verstärkung der zuletzt anfälligen Hintermannschaft auf und zog Fin Bartels wieder vor ins offensive Mittelfeld. Die Gäste hatten Glück, dass Schiedsrichter Günter Perl nach Hlouseks Freistoß nicht früh auf Elfmeter entschied, denn der in Mauer stehende Florian Lechner klärte den Schuss mit der Hand (8.).

Tifferts ganz spezielles Tor

Die Pfälzer, die auf Ivo Ilicevic und Florian Dick verzichten mussten, waren zwar die aktivere Mannschaft, hatten aber immer wieder Probleme bei den schnell vorgetragenen Gäste-Kontern. Charles Takyi (20.) und Lechner (27.) scheiterten dabei an FCK-Keeper Kevin Trapp, ehe auf der Gegenseite Tiffert eine präzise Flanke von Leon Jessen per Kopf zu seinem zweiten Saisontreffer verwertete. Damit machte der Kapitän auch sein Eigentor aus dem mit 0:1 verlorenen Hinspiel wett.

Lauterns Fans feiern ihr Torwart-Talent

In der Folge verstärkten die Hanseaten ihre Offensiv-Bemühungen und drückten auf den Ausgleich, so dass Trapp immer mehr in den Mittelpunkt rückte. Der Lauterer Schlussmann rettete gegen den frei vor ihm aufgetauchten Gerald Asamoah (40.) und drei Minuten später per Fußabwehr gegen Max Kruse die insgesamt glückliche Führung in die Pause - und wurde von den Rote-Teufel-Fans lautstark gefeiert.

St. Pauli fehlt die Durchschlagskraft

Auch nach dem Wiederanpfiff bemühten sich die wacker kämpfenden Kiez-Kicker um Angriffsaktionen, ihnen fehlte jedoch wie schon in den vorherigen neun sieglosen Partien die letzte Konsequenz im Abschluss. Die Hausherren standen dagegen hinten nun wesentlich kompakter und waren zunächst nur um das Verwalten ihres Vorsprungs bemüht.

Abel nutz seine Freiheit

Dann aber sorgte der starke Tiffert (67.) vor 49.780 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion mit einem Zwölf-Meter-Schuss für den ersten Aufreger in der zweiten Halbzeit. Nach der folgenden Ecke und schöner Vorarbeit von Tiffert war dann Abel per Kopf zur Stelle und sorgte für die Vorentscheidung. Gegenspieler Ralph Gunesch kam nicht nur in dieser Szene zu spät und sah denkbar schlecht aus. Auf der Gegenseite bot sich dem eingewechselten Marius Ebbers (81.) die erste nennenswerte Torchance nach der Pause, doch sein Schuss aus vier Metern strich bezeichnenderweise am Lauterer Gehäuse vorbei.

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