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VfB Stuttgart schlägt Hoffenheim im Derby

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Stuttgart kann für die Bundesliga planen

30.04.2011, 17:18 Uhr | dpa

VfB Stuttgart schlägt Hoffenheim im Derby. Hoffenheims Sebastian Rudy (li.) im Zweikampf mit Stuttgarts Tamas Hajnal. (Foto: dpa)

Hoffenheims Sebastian Rudy (li.) im Zweikampf mit Stuttgarts Tamas Hajnal. (Foto: dpa)

Mit einem 2:1 (0:1)-Sieg im Baden-Württemberg-Derby bei 1899 Hoffenheim hat der VfB Stuttgart einen big point im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga gelandet. Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena schossen Cacau (63. Minute) und Zdravko Kuzmanovic (67./Foulelfmeter) die Gäste aus der Gefahrenzone und verdarben dem Rivalen in dessen 100. Bundesligaspiel zugleich das Jubiläum. Peniel Mlapa (14.) hatte Hoffenheim in Führung gebracht.

Die Stuttgarter können mit nunmehr 39 Punkten nicht mehr direkt absteigen. Zugleich bauten sie den Vorsprung auf den Relegationsplatz, den Eintracht Frankfurt einnimmt, auf fünf Zähler aus. Die zahlreichen VfB-Fans skandierten daher schon Minuten vor dem Abpfiff "nie mehr zweite Liga".

Mlapa nutzt Ulreichs Patzer

Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Derby, in dem beide Mannschaften keinen Zentimeter Boden Preis gaben. Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen nach einer unglücklichen Aktion von VfB-Torhüter Sven Ulreich verdient in Führung. Einen Rückpass des von Mlapa bedrängten Serdar Tasci wollte Ulreich mit dem Kopf stoppen, doch das Leder sprang ihm zu weit weg und dem Hoffenheimer Stürmer direkt vor die Füße.

Der VfB zeigte sich davon nur kurz geschockt. Fast im Gegenzug verpasste Rechtsverteidiger Khalid Boulahrouz bei einem Pfostenschuss hauchdünn den Ausgleich. Dies blieb zunächst jedoch ein Strohfeuer, denn ansonsten konnten die Stuttgarter dem Spiel nur selten ihren Stempel aufdrücken.

Vorsah rettet in höchster Not

Hoffenheim wirkte spielerisch reifer und stand in der Defensive gut organisiert, so dass die Gäste kaum einen Stich machten. Vielmehr bewahrte Ulreich die Schwaben bei einem 20-Meter-Schuss von Gylfi Sigurdsson mit einer Glanzparade vor dem zweiten Gegentor.

Sechs Minuten vor der Pause brannte es dann doch noch lichterloh im Strafraum der TSG. Zunächst entschärfte Hoffenheims Keeper Tom Starke ein Geschoss von Kuzmanovic per Fußabwehr, Sekunden später rettete Isaac Vorsah nach einem Lupfer von Cacau kurz vor der Linie für seinen schon geschlagenen Schlussmann.

Kuzmanovic behält die Nerven

Für den ersten Aufreger nach der Pause sorgten wieder die Gastgeber. Einen Kopfball von Ryan Babel (52.) kratzte Ulreich mit einem Reflex von der Linie, Mlapas Nachschuss blockte Georg Niedermeier in letzter Sekunde ab. Doch auch Stuttgart agierte nun mit mehr Schwung und wurde für seine Bemühungen belohnt, als Cacau nach einem tollen Zuspiel von Martin Harnik frei vor Starke die Nerven behielt.

Und der VfB legte sogar nach. Nach einem Foul von Vorsah an Harnik zeigte Schiedsrichter Felix Brych auf den Punkt, Kuzmanovic verwandelte den Elfmeter eiskalt. Der Doppelschlag hinterließ deutliche Wirkung bei den Hausherren, die nun völlig den Faden verloren. Zwei Minuten vor dem Ende hatte Sigurdsson dennoch den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Isländer traf mit einem Freistoß nur den Innenpfosten.

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