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Niki Lauda kritisiert Red Bull und Co.

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Lauda: "...dann ist es bald vorbei mit der Dominanz"

29.04.2011, 12:15 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Niki Lauda kritisiert Red Bull und Co.. Niki Lauda zieht nach drei Saisonrennen ein erstes Zwischenfazit. (Foto: imago)

Niki Lauda zieht nach drei Saisonrennen ein erstes Zwischenfazit. (Foto: imago)

Zwei Siege und ein zweiter Platz: Weltmeister Sebastian Vettel ist auch in dieser Formel-1-Saison bislang kaum zu stoppen. Ex-Champion Niki Lauda glaubt jedoch an eine trügerische Dominanz bei Red Bull, ortet nach drei Rennen vielmehr erste Alarmzeichen. "Ferrari und McLaren entwickeln wie die Blöden und wenn Red Bull seine Technik nicht in den Griff bekommt, dann ist es bald vorbei mit der Dominanz", sagte der 62-Jährige im Interview mit "Spox.com“.

Damit spielte der Österreicher auf das Energierückgewinnungs-System KERS an - die Achillesferse von Red Bull. Noch nie konnte Vettel die 82 Zusatz-PS über die volle Renndistanz nutzen. "In Istanbul muss sein Wagen fehlerfrei funktionieren", sagte Lauda mit Blick auf das nächste Rennen. Red Bull müsse aufpassen, dass sich die Probleme nicht ausbreiten. "Mark Webber hatte - schon vorher und auch in China wieder - massiv zu kämpfen, war dadurch in der Quali völlig von der Rolle. Und Vettel war im Rennen gehandicapt.“

Ferrari kämpft mit Reifenproblemen

Schelte gab es auch für Red-Bull-Konkurrent Ferrari. Die Roten haben offensichtliche aerodynamische Nachteile und bekommen die Vorderreifen im Qualiying nicht auf Temperatur. In China machte Fernando Alonso zuletzt auch im Rennen keine gute Figur. "Ferrari kommt mit den Pirelli-Reifen nicht zurecht", bestätigte Lauda. "Bei den Italienern sind die harten und die weichen Mischungen komischerweise gleich schnell, was die Strategie schwierig macht."

Der Kurs im Instanbul-Park werde zum Gratmesser für die Truppe von Fernando Alonso: "Die Türkei war immer ein guter Boden für sie. Man wird sehen, ob sie das Problem in der Pause in den Griff bekommen haben." Dass sich Ferrari-Boss Luca di Montezemolo zuletzt lautstark über das Reglement und die Überholhilfen KERS beschwert hat, findet Lauda "ganz normal. Die Ferraris fahren derzeit hinterher, daher regt sich di Montzemolo auf."

Schelte für Mercedes - Lob für Rosberg

Einmal in Fahrt, teilte Lauda auch gegen Mercedes aus. Das Team sei die negative Überraschung des Saisonstarts, "denn da war vor der Saison schon die Rede vom Kampf um den Titel, aber ihr Wagen ist deutlich zu langsam." Daher sei die mäßige Ausbeute der ersten drei Rennen nicht auf Rekord-Weltmeister Michael Schumacher zurückzuführen: "Michael ist topfit und absolut in der Lage dazu, wieder Siege zu holen - aber nur, wenn ihm Mercedes den Wagen dazu gibt. Danach schaut es aber momentan nicht aus. Zuerst muss er aber sowieso Nico Rosberg schlagen."

Für Rosberg, der in Shanghai ein starkes Rennen zeigte, gab es viel Lob. In der Schlussphase musste er aber wegen eines Strategiefehlers des Teams Sprit sparen und landete somit nur auf Platz fünf. "Nico war in Shanghai wie entfesselt, hat mit einem unterlegenen Wagen geführt. Hätte sein Team das nicht versaut, wäre einiges drin gewesen“, lautete Laudas Kritik.

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