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Dortmund zwischen Meisterparty und großem Zittern

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Dortmund will Leverkusen abschütteln

| sid

Dortmund zwischen Meisterparty und großem Zittern. Borussia Dortmunds Offensiv-Künstler Mario Götze. (Foto: imago)

Borussia Dortmunds Offensiv-Künstler Mario Götze. (Foto: imago)

Meisterparty oder weiterhin nur Meisterträume: Borussia Dortmund ist bereit für den nächsten Matchball zum vorzeitigen Gewinn des Titels. Von Selbstzweifeln oder weichen Knien kurz vor dem großen Ziel wollen die Westfalen nichts wissen.

"Vor einer Woche musste ich mich voreiligen Glückwünschen erwehren. Jetzt muss ich die Menschen beruhigen: Leute, wir sind immer noch vorne", sagte Trainer Jürgen Klopp vor dem Heimspiel des Bundesliga-Tabellenführers gegen den 1. FC Nürnberg. (Meister Dortmund? Alle Infos und längere Sendezeiten bei LIGA total!)

"Der große Glanz ist etwas abhanden gekommen"

Die Konstellation ist am 32. Spieltag identisch mit jener vor dem 0:1 am vergangenen Samstag in Mönchengladbach: Wenn Verfolger Bayer Leverkusen nicht gewinnt, kann der BVB mit einem Sieg die siebte Meisterschaft der Klubgeschichte perfekt machen. "Aufgeregt war ich vor dem Abitur, weil ich da schlecht vorbereitet war. Heute bin ich angespannt", sagte Klopp. "Mein größtes Talent ist es, nicht vergessen zu haben, wo wir herkommen. Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, wir würden die Tabelle drei Spieltage vor Schluss mit fünf Punkten anführen, hätte ich ihn für bescheuert erklärt."

Ist die Borussia nervös? Kapitän Roman Weidenfeller sagt dem "kicker": "Überhaupt nicht. Es ist doch völlig normal, dass man nicht mit 12, 13 Punkten Vorsprung Meister wird, dafür ist die Liga zu ausgeglichen." Auch die Bilanz der letzten sechs Spiele, in der Dortmund nur acht von achtzehn möglichen Punkten sammelte, scheint ohne mentale Folgeschäden geblieben zu sein. Zudem notierten die Statistiker 112:41 Torschüsse, aber nur sechs eigene Treffer. "Dortmund war lange Zeit die überragende Mannschaft. Allerdings ist der ganz große Glanz etwas abhanden gekommen", sagte Nürnbergs Trainer Dieter Hecking, der einst zusammen mit BVB-Coach Klopp in der Hessen-Auswahl spielte (Klopp: "Falsch: Er hat gespielt, ich saß auf der Bank"). Dennoch ergänzte Hecking respektvoll: "Wir benötigen einen guten Tag, wenn wir etwas mitnehmen wollen."

Köln kämpft gegen den Abwärtstrend

Mit einem Ohr werden die Borussen-Fans beim Spiel in Köln sein. Dort will Verfolger Leverkusen zur Stelle sein, sollte der BVB ausrutschen. In jedem Fall braucht Bayer noch einen Sieg, um den zweiten Platz nach unten abzusichern, der für die direkte Qualifikation für die Champions League berechtigt. Der krisengeschüttelte FC dagegen will die Abstiegssorgen vertreiben. Nach den jüngsten Bundesliga-Pleiten und dem kurzfristigen Abtritt von Trainer Frank Schaefer sind die Kölner plötzlich doch noch mal in schweres Fahrwasser geraten.

Wie wird Neuer in München empfangen?

Auch die anderen abstiegsbedrohten Klubs stehen vor schweren Aufgaben. Der Tabellenvorletzte Borussia Mönchengladbach kämpft beim Überraschungsdritten Hannover 96 ums Überleben. Für die Frankfurter Eintracht steigt das brisante Rhein-Main-Derby in Mainz. Der VfB Stuttgart hofft auf einen Auswärtssieg in Hoffenheim. Weiter oben in der Tabelle will der FC Bayern im Abendspiel seine Hausaufgaben gegen Schalke 04 erledigen und im Rennen um Rang drei den Konkurrenten Hannover unter Druck setzen. Besondere Brisanz erhält das Duell, weil Torwart Manuel Neuer bei seinem wahrscheinlich künftigen Arbeitgeber vorspielt. Beim letzten Spiel der beiden Teams hatten die Münchner Fans gegen den Nationalkeeper mobil gemacht. Das einzige Spiel ohne große Auswirkungen auf die Tabelle steigt in Hamburg, wo der HSV den SC Freiburg empfängt. Für beide Teams geht es um nichts mehr.

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