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Ferrari droht mit Ausstieg aus der Formel 1

04.05.2011, 12:17 Uhr | sid, t-online.de

Ferrari droht mit Ausstieg aus der Formel 1. Stefano Domenicali: Die Formel 1 entfremdet sich immer mehr. (Foto: imago)

Stefano Domenicali: Die Formel 1 entfremdet sich immer mehr. (Foto: imago)

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hat heftige Kritik an der Formel 1 geübt und indirekt mit dem Ausstieg gedroht. Dem Italiener sind die herrschenden Rahmenbedingungen in der Königsklasse des Motorsports ein Dorn im Auge. Vor allem kritisiert er die aus seiner Sicht überdimensionale Bedeutung der Aerodynamik, die für die Hersteller nahezu keine Bedeutung für die Entwicklung von Serienfahrzeugen habe. "Die Formel 1 ist für Ferrari nur Interessant, wenn diese Punkte in Zukunft berücksichtigt werden“, sagte er in einem Interview mit "Auto Bild Motorsport".

Deshalb fordert Domenicali neue Rahmenbedingungen für die Verlängerung des Concorde Agreements zwischen den Teams, dem Weltverband FIA und dem Vermarkter FOM nach 2012. "Im Moment ist es so ruhig, weil bald etwas passieren wird", sagte der Italiener und kündigte harte Verhandlungen für den neuen Formel-1-Vertrag an.

Ungleichgewicht nicht tragbar

"Die Aerodynamik macht derzeit 90 Prozent der Performance eines Formel-1-Autos aus. Das ist für mich nicht tragbar", erklärte Domenicali. Als Fahrzeughersteller könne man unter diesen Bedingungen seine Stärken in der Formel 1 nicht präsentieren, weil ein Ungleichgewicht zwischen dem realen Fahrzeugbau und der Formel 1 bestehe."Wir sollten nicht gezwungen werden, fast ausschließlich in ein Feld wie die Aerodynamik zu investieren, das uns als Fahrzeughersteller eigentlich gar nicht interessiert."

Alle Elemente müssen zum Tragen kommen

Er wisse, dass einige andere Teams, wie beispielsweise Red Bull, an der großen Bedeutung der Aerodynamik festhalten wollen, weil sie dort ihre Vorteile sehen würden. "Aber wenn die Formel 1 in Zukunft für Hersteller interessant sein soll, müssen wir sicherstellen, dass alle Elemente des Motorsports zu gleichen Anteilen zum Tragen kommen." Damit meint Domenicali vor allem Motor, Getriebe und Fahrwerk.

Nicht ständig neue Regeln

Zudem müsse man "verhindern, dass sich die Regeln immerzu ändern“ und es sollten "in all jenen Ländern ein Rennen stattfinden, die wichtig für unseren Absatz sind." Das seien hauptsächlich die USA, aber auch Europa.  Zuletzt erwarte Domenicali noch "einen guten Vorschlag, wie die finanzielle Beteiligung der Teams in Zukunft aussehen soll".

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