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Bundesliga: Showdown im Abstiegskampf

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Finale der Gegensätze: BVB feiert, Drama im Keller

13.05.2011, 20:57 Uhr | dpa

Bundesliga: Showdown im Abstiegskampf  . Neven Subotic (li.) und Aleksandar Vasoski im Zweikampf. (Foto: imago)

Neven Subotic (li.) und Aleksandar Vasoski im Zweikampf. (Foto: imago)

Das Finale einer furiosen wie verrückten 48. Bundesliga-Saison wird ein Tag von Entscheidungen und Gegensätzen. Während Borussia Dortmund zur großen Meisterfeier lädt, ringen der VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) im Abstiegs-Drama um den Klassenverbleib.

Noch eine Zitterpartie steht Bayer Leverkusen beim SC Freiburg bevor: Die Werkself muss einen Punkt holen, um Champions-League-Teilnahme und die fünfte Vizemeisterschaft perfekt zu machen - und den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München endgültig auf Platz drei zu verweisen.

"Wir werden noch einmal alles mobilisieren"

"Wir wollen noch einmal eine Vollgasveranstaltung erleben. Ich möchte, dass diese tolle Saison ohne Makel zu Ende geht", kündigte BVB-Trainer Jürgen Klopp vor dem Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Frankfurt an, dem der vierte Abstieg aus Liga eins droht. "Wir werden noch einmal alles mobilisieren und die Flinte nicht ins Korn werfen", sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen.

Daum: "Ich stehe zu der Mannschaft"

Wenn BVB-Kapitän Roman Weidenfeller gegen 17.20 Uhr die Meisterschale vor 80.720 Zuschauern im Stadion in die Höhe recken wird und die große Sause mit rund 150.000 Dortmundern in der Stadt beginnt, werden die Hessen entweder mitfeiern - oder aber trauern. Aus eigener Kraft können sie den Abstieg nicht mehr vermeiden, müssen ängstlich nach Hamburg und Hoffenheim blicken, wo die beiden anderen Abstiegskandidaten um den Klassenverbleib kämpfen. "Ich stehe zu der Mannschaft und hoffe, dass sie sich selbst belohnt", meinte Eintracht-Coach Christoph Daum etwas hölzern.

Gewinnen die Wolfsburger in Hoffenheim und Mönchengladbach beim Hamburger SV, muss Frankfurt wie der FC St. Pauli in die 2. Liga. Die Gladbacher müssten in diesem Fall in die Relegation, weil Wolfsburg die wesentlich bessere Tordifferenz hat (minus 7 zu minus 17). "Wenn wir Drittletzter werden, ist das in Ordnung, dann gehen wir eben in die Relegation", sagte Borussia-Abwehrspieler Dante.

Magath greift in die psychologische Trickkiste

Um seinen Mannen ordentlich Beine in Hoffenheim zu machen, hat Wolfsburgs Trainer Felix Magath tief in die psychologische Trickkiste gegriffen. Er präsentierte den Profis die vom Verein gezogene Vertragsoption für die 2. Liga. "Es ist so, dass den Spielern hoffentlich klar gemacht worden ist, dass es besser ist, in der ersten Liga zu spielen als in der zweiten", sagte Magath.

Spannend wird es auch im Fernduell zwischen Bayer und Bayern um Platz zwei. "Wir sind seit langer Zeit Zweiter und werden das auch nach dem 34. Spieltag sein", sagte der zu Bayern München wechselnde Bayer-Trainer Jupp Heynckes. Paradox ist, dass er und sein Freiburger Kollege Robin Dutt - Heynckes' Nachfolger am Rhein - von Pleiten ihrer jetzigen Teams selber profitieren würden: Denn der direkte Weg in die Champions League führt über Rang zwei. "Schon allein die Frage, ob es einen Interessenkonflikt gibt, empfinde ich als respektlos", wies Dutt jegliche Spekulationen entschieden zurück.

Müller hofft auf "Unterhaching-Syndrom"

Bayern München, das den VfB Stuttgart erwartet, setzt darauf, dass die Leverkusener zuletzt in entscheidenden Situationen ("Unterhaching-Syndrom") oft die Nerven verloren. "Wir müssen gegen Stuttgart vorlegen, dann kommen die Leverkusener unter Druck, wenn sie es auf der Anzeigetafel mitbekommen", heizte Bayern-Star Thomas Müller den Zweikampf an.

Ohne Druck gehen Hannover 96 gegen den 1. FC Nürnberg und der FSV Mainz 05 gegen St. Pauli in das Saisonfinale: Beide Teams überraschten die Liga und zogen in die Europa League ein. Nicht zu nehmen sein wird dem Münchner Stürmer Mario Gomez die Torjägerkrone. Mit 27 Treffern liegt er klar vor Freiburgs Cissé (22). "Wenn ich gewinne, habe ich es verdient", sagte Gomez.

Fällt die 13-Millionen-Zuschauer-Marke

Ein Gewinn wird die 48. Spielzeit auch für die Schatzmeister der 18 Klubs: Erstmals in der Bundesliga-Geschichte könnte die 13-Millionen-Zuschauer-Marke übertroffen werden. In der vergangenen Saison waren 12.990.967 Fans in die Stadion gekommen.


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