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Hamilton über Armstrong: "Ich sah ihn Epo spritzen"

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Schwere Vorwürfe gegen Armstrong

21.05.2011, 10:49 Uhr | sid, dpa

Hamilton über Armstrong: "Ich sah ihn Epo spritzen". Armstrongs Ex-Teamkollege: Tyler Hamilton (Foto: dpa)

Armstrongs Ex-Teamkollege: Tyler Hamilton (Foto: dpa)

Lance Armstrongs früherer Teamkollege Tyler Hamilton hat schwere Doping-Vorwürfe gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger erhoben. Radsport-Star Armstrong habe bei der Tour 1999 sowie vor der Frankreich-Rundfahrt 2000 und 2001 das Blutdopingmittel EPO verwendet, sagte der Zeitfahr-Olympiasieger von 2004 dem amerikanischen TV-Sender CBS.

"Ich sah EPO in seinem Kühlschrank. Ich sah mehr als einmal, wie er es sich gespritzt hat, das erste Mal vor seinem ersten Tour-Sieg 1999", erklärte Hamilton. "Armstrong habe damals einfach nur das getan, was wir alle getan haben, fast das gesamte Peloton. Epo, Testosteron, Bluttransfusionen." Er fuhr von 1998 bis 2001 an der Seite Armstrongs und war in dieser Zeit an drei Toursiegen des Texaners beteiligt.

"Der Fall ist erledigt"

Armstrong wies die Anschuldigungen via Twitter zurück. "Eine Karriere über 20 Jahre. 500 Dopingkontrollen weltweit, im Wettbewerb und im Training. Niemals ein positiver Test. Der Fall ist erledigt", twitterte der 39-Jährige.

Gegen Armstrong wird derzeit in den USA wegen der seit langem anhaltenden Doping-Vermutungen ermittelt. Der US-Amerikaner bestreitet die hartnäckigen Vorwürfe vehement. Sein Anwalt Mark Fabiani sagte nach Hamiltons Enthüllungen, der frühere Rennstallkollege habe mit den Aussagen nur den Verkauf seines geplanten Buches befördern wollen. "Er hat seine Story, die er bislang immer erzählt hat, komplett geändert", behauptete Fabiani.

Hamilton darf Goldmedaille behalten

Die US-Ermittler um Sonderagent Jeff Novitzky sollen bei ihren Untersuchungen im Fall Armstrong auch Hamilton bereits als Zeugen verhört haben. Hamilton war als Doping-Wiederholungstäter 2009 für acht Jahre gesperrt worden und hat seine Karriere beendet. Schon kurz nach dem Gewinn von Olympia-Gold in Athen war er des Dopings überführt worden. Seine Medaille durfte er allerdings behalten, weil nach einer positiven A-Probe die B-Probe nach falscher Lagerung nicht mehr analysiert werden konnte.

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