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Hamilton beschuldigt den Radsport-Weltverband

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Hamilton greift den Weltverband an

23.05.2011, 16:28 Uhr | dpa

Hamilton beschuldigt den Radsport-Weltverband. Lance Armstrong: positiver Test bei der Tour de Suisse? (Foto: imago)

Lance Armstrong: positiver Test bei der Tour de Suisse? (Foto: imago)

Der wegen wiederholten Dopings gesperrte und zurückgetretene US-Radprofi Tyler Hamilton hat den Weltverband UCI schwer angegriffen. In der Sendung "60 Minutes" im US-Fernsehsender CBS warf er der UCI vor, eine positive Dopingprobe des siebenmaligen Tour-de-France-Siegers Lance Armstrong vertuscht zu haben.

"Ich weiß, dass er einen positiven Test hatte, auf EPO bei der Tour de Suisse 2001", sagte Hamilton. Er und Armstrong fuhren in der Zeit von 1999 bis 2001 zusammen für das Team US Postal. Armstrong bestreitet, jemals gedopt zu haben.

Hat Armstrong selbst vom positiven Test erzählt?

Bereits vor einem Jahr hatte der Weltverband UCI erklärt, dass es bei der Schweiz-Rundfahrt 2001 keine positiven Dopingtests gegeben habe. Vorangegangen war ein Doping-Geständnis von Armstrongs früherem Teamkollege Floyd Landis, der auch andere Fahrer belastet hatte - darunter Levi Leipheimer und George Hincapie. Landis war wegen Dopings der Tour-de-France-Sieg 2006 aberkannt worden.

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Hamilton behauptet nun, Armstrong selbst habe ihm vom positiven Dopingtest erzählt: "Er war sehr entspannt dabei, sagte es so nebenbei und lachte darüber." Wie der 40-jährige Hamilton erklärte, kenne er nicht die genauen Einzelheiten, "aber Leute aus Lances Team und Leute von der anderen Seite. Ich glaube, Leute aus dem Dachverband haben einen Weg gefunden, um da rauszukommen".

Gab es eine verdächtige Probe?

"60 Minutes" berichtete zudem, dass das Schweizer Labor, das Armstrongs Probe damals analysierte, diese als "verdächtig" eingestuft haben soll. Anschließend habe die UCI ein Treffen mit Armstrong und dessen Teamchef Johan Bruyneel arrangiert. In dem Gespräch sei über das Testverfahren gesprochen worden.

Ein Vertreter der UCI habe gebeten, dass der verdächtige Test nicht weiter verfolgt werden sollte. Dies habe der Direktor des Schweizer Labors dem Federal Bureau of Investigation (FBI), das unter Leitung von Chefermittler Jeff Novitzky eine umfangreiche Untersuchung gegen Armstrong leitet, in einer Eidesstattlichen Erklärung versichert.

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