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Sebastian Vettel gewinnt Nervenkrimi in Monaco

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Petrov-Unfall verhilft Vettel zum Sieg in Monaco

29.05.2011, 12:33 Uhr | t-online.de / ngo, t-online.de, dpa

Sebastian Vettel gewinnt Nervenkrimi in Monaco. Kräftiger Schluck aus der Magnum-Flasche: Sebastian Vettel (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Kräftiger Schluck aus der Magnum-Flasche: Sebastian Vettel (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Spannende Duelle auf der Strecke, verbockte Boxenstopps und jede Menge Kleinholz: Der Große Preis von Monaco wurde auch 2011 wieder zum absoluten Spektakel. Auf dem engen Straßenkurs im Fürstentum behielt Sebastian Vettel den Überblick und sicherte sich zum ersten Mal in seiner Karriere den Sieg in Monte Carlo. Neben ihm auf dem Podium standen Fernando Alonso und Jenson Button.

Ein schwerer Unfall von Vitaly Petrov sieben Runden vor Schluss sorgte fast noch für einen Rennabbruch. Der Russe wurde von seinem eigenen Rad am Kopf getroffen, hatte aber Glück im Unglück. Das Team Lotus-Renault teilte mit, die Untersuchungen im Princess Grace Hospital hätten ergeben, dass sich ihr Pilot nichts gebrochen habe. Das Rennen wurde nach einer Unterbrechung von über 20 Minuten fortgesetzt.

Vettel mit großem Vorsprung in der Fahrerwertung

Vettel genoss den Sieg in vollen Zügen. "Es ist unglaublich", sagte er auf der Pressekonferenz nach dem Rennen. "Das heute war gute Unterhaltung, zumindest von innen, also aus dem Auto heraus gesehen." In der Fahrerwertung liegt Vettel mit nun 143 Punkten satte 58 Punkte vor Lewis Hamilton. Red Bull Racing führt die Teamwertung (222 Punkte) ähnlich dominant an, der Vorsprung auf McLaren-Mercedes beträgt sogar 61 Zähler.

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"Monaco Grand Prix war ein echter Krimi"

Danner ist begeistert vom furiosen Finish im Fürstentum. Video

Mercedes-Duo verliert erste Duelle

Das Rennen in Monaco war gespickt von Dutzenden spannenden Szenen - der Start gehörte allerdings nicht dazu. Vettel setzte sich von der Pole Position aus sofort problemlos vom Feld ab. Einzig Michael Schumacher hatte erhebliche Probleme beim Start, kam nicht gut vom Fleck. Beim Duell mit Lewis Hamilton kam es zu einer leichten Berührung der beiden. Insgesamt kostete Schumacher dies drei Plätze.

In den ersten Runden entwickelten sich mehrere spannende Duelle. Nico Rosberg kämpfte gegen Felipe Massa, Schumacher und Hamilton behakten sich wie schon beim Start. Sowohl Rosberg, als auch Schumacher verloren ihre Duelle und mussten ihre Widersacher ziehen lassen.

Novum in 2011: Chaos bei Red Bull Racing

An der Spitze fuhr Vettel einmal mehr ein recht einsames Rennen. Dass der Weltmeister diesen Grand Prix nicht gewinnen würde, war so gut wie ausgeschlossen. Und doch entwickelte sich ein wahrer Krimi. Denn das Team von Vettel leistete sich gleich mehrere schwerwiegende Fehler. Los ging es in Runde 17, als Vettel und Webber nacheinander zum Reifenwechsel gerufen wurden - und die Schlagschrauber-Crew beide Stopps verbockte.

Der erste Einsatz des Safety Cars in dieser Saison brachte dann die Strategie der Roten Bullen gänzlich durcheinander. Anstatt Vettel wie üblich zu einem zusätzlichen Stopp an die Box zu holen, ließ man den Heppenheimer weiter auf der Strecke. Die Konkurrenten, allen voran Fernando Alonso und Jenson Button, holten sich aber die nötigen frischen Gummis. Und nach einem Restart machten sie gehörig Druck auf Vettel.

Hamilton und Massa kollidieren in Loews-Kurve

Auslöser für die Safety-Car-Phase war Hamilton. Der Brite wollte im Duell mit Massa eine Entscheidung zu seinen Gunsten erzwingen und kollidierte mit dem Brasilianer in der legendären Loews-Kurve. Im Anschluss daran verlor Massa im Tunnel die Kontrolle über sein Fahrzeug, krachte in die Leitplanke und blieb mitten auf der Strecke liegen. Für die Kollision verhängten die Rennkommissare eine Durchfahrtstrafe gegen Hamilton.

Für Michael Schumacher war das Rennen kurze Zeit später beendet. Auf dem Weg in die Box blieb der Rekord-Weltmeister mit rauchendem Motor liegen.

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Heftiger Crash von Vitaly Petrov

Ab der 60. Runde fuhr Vettel nur noch im Verteidigungs-Modus, Alonso klebte förmlich am Heck des Red-Bull-Piloten, Sein Team setzte alles auf eine Karte: durchfahren, komme was wolle. Über 200 Kilometer fuhr der Deutsche auf einem Satz harter Reifen. Hinter Vettel und Alonso lauerte Button auf einen Fehler der beiden, um vielleicht doch mehr als Platz drei herauszuholen.

Das Trio lief auf eine große Gruppe rund um Rosberg und Hamilton auf - und plötzlich wurde es wieder hektisch. Mitten in dem Gewusel aus Positionskämpfen und Überrundungen kam es zur Kollision zwischen Petrov und Jaime Alguersuari. Das Rennen musste unterbrochen werden, denn Petrov wurde nach dem Einschlag in die Leitplanke von seinem eigenen Vorderrad am Kopf getroffen. Der Krankenwagen kam auf die Strecke und transportierte den Russen ab. Noch während der 20-minütigen Unterbrechung gab es Entwarnung: Petrov gehe es soweit gut, er habe nur Schmerzen im Bein. Die Ärzte stellten jedoch weder Schwellungen noch Knochenbrüche fest. Der 26-Jährige sollte sich sicherheitshalber aber einer Computertomographie unterziehen.

Vettel siegt, Kobayashi sensationell auf Platz fünf

Die Rennleitung gab bekannt, dass der Grand Prix nach der kurzen Pause wieder gestartet werden sollte. Die Fahrer reihten sich auf der Start- und Zielgeraden auf, die Mechaniker kamen auf die Strecke und durften dem Reglement entsprechend an den Boliden arbeiten. So wurden frische Reifen aufgezogen, Hamilton bekam einen neuen Heckflügel.

Nach dem Restart gab es dann noch einen Unfall. Hamilton drückte Pastor Maldonado in die Leitplanke, der im Williams einen tollen sechsten Platz hätte einfahren können. Vettel fuhr jedoch unbeirrt den Sieg ein, Alonso und Button kamen auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel. Im Schatten der Duelle an der Spitze fast unbemerkt hatte sich Kamui Kobayashi sensationell bis auf Platz fünf vorgearbeitet. Adrian Sutil und Nick Heidfeld kamen auf den Plätzen sieben und acht ins Ziel, Rosberg verpasste auf Rang elf die Punkteränge.

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