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Rosberg mit Bandini-Trophäe ausgezeichnet

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Rosberg: "Fühle mich geehrt"

06.06.2011, 11:52 Uhr | dapd

Rosberg mit Bandini-Trophäe ausgezeichnet . Im Blickpunkt: Mercedes-GP-Pilot Nico Rosberg. (Foto: imago)

Im Blickpunkt: Mercedes-GP-Pilot Nico Rosberg. (Foto: imago)

Erst die Millionen-Offerte von Mercedes, jetzt die Auszeichnung mit der Lorenzo-Bandini-Trophäe - für Nico Rosberg geht es nach seinem schweren Unfall von Monaco wieder steil aufwärts. Für "besondere Verdienste im Motorsport" wurde der Formel-1-Pilot im italienischen Brisighella geehrt .

Rosberg reiht sich damit in eine illustre Liste von Preisträgern ein, zu denen Weltmeister Sebastian Vettel (2009), Ex-Weltmeister Lewis Hamilton (2010) oder Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (2002) gehören.

"Ich konnte die Trophy fast nicht mehr halten"

"Die Auszeichnung hat einen großen Stellenwert. Dabei geht es ja nicht nur um den sportlichen Erfolg, sondern auch um menschliche Sachen. Ich fühle mich sehr geehrt. Wenn ich in die Liste der bisherigen Preisträger schaue, ist das Musik in den Ohren aller Motorsport-Fans", sagte Rosberg. Probleme hatte der 25-Jährige bei seinem Besuch in Italien nur mit dem Gewicht der Bandini-Trophäe: "Das Kunstwerk war sauschwer. Ich konnte die Trophy fast nicht mehr halten."

Die Auszeichnung wird alljährlich in dem 8.000-Einwohner-Örtchen Brisighella vergeben, der Heimat des 1967 in Monaco tödlich verunglückten Formel-1-Piloten Lorenzo Bandini. Dort hatte auch Rosberg eine gute Woche vor der Ehrung einen schweren Unfall gehabt, den er allerdings unverletzt überstand. Auch vor seiner Ehrung musste der Mercedes-Pilot einige heikle Momente überstehen, als er in einem DTM-Auto über ganz normale, kurvige italienische Landstraßen fuhr. "Ich bin damit über die Landstraßen gedüst nur mit einem Polizisten vor mir. Der hat dann den Verkehr zur Seite geräumt."

Rosberg wird gefeiert

Rosberg wurde von Hunderten enthusiastischen Zuschauern an der Strecke umjubelt. Auch wenn er in der Formel 1 in bislang 95 Rennen noch keinen Sieg gefeiert hat, gilt er als einer der besten Fahrer der Königsklasse - nicht nur, weil er Michael Schumacher im Teamduell klar im Griff hat. Mercedes will um Rosberg das Team der Zukunft aufbauen und hat dem Blondschopf angeblich einen "Rentenvertrag" bis 2016 angeboten.

Nach Informationen der "Sport Bild" könnte er in der Laufzeit angeblich 77 Millionen Euro verdienen. Rosberg ist nach starken Leistungen allerdings auch bei Topteams wie Red Bull als möglicher Teamkollege von Weltmeister Sebastian Vettel sowie Ferrari im Gespräch. "Ich bin sehr zufrieden, wo ich bin. Ich glaube an das Team und will es mit den Jungs ganz nach oben schaffen. Wir haben hier klasse Leute im Team. Ross Brawn und Norbert Haug sind sehr erfahren und haben schon viel in der Formel 1 gewonnen. Das will ich auch", hatte Rosberg unlängst erklärt.

In Kanada "volle Attacke"

Allerdings wird seine Entscheidung auch von der künftigen Performance seines Autos abhängen, schließlich will er wie Vater Keke Weltmeister werden. Beim letzten Rennen in Monaco war Rosberg nur auf Platz elf gelandet. "Monaco war eine große Ernüchterung. Aber das ist abgehakt", sagte Rosberg und kündigte mit Blick auf den Großen Preis von Kanada eine Steigerung an: "In der Quali werden wir wieder stark sein, hoffentlich dann auch im Rennen. Die Devise heißt volle Attacke."


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