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Vettel riskiert zu viel und verpasst den Sieg im Chaosrennen von Montréal

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Zu viel riskiert: Vettel verpasst Sieg in Montreal

12.06.2011, 23:09 Uhr | dpa, t-online.de

Vettel riskiert zu viel und verpasst den Sieg im Chaosrennen von Montréal. Sebastian Vettel verpasst den Sieg in Montréal in der letzten Runde. (Foto: dpa)

Sebastian Vettel verpasst den Sieg in Montréal in der letzten Runde. (Foto: dpa)

Was für ein Rennen: Nach vier Stunden, sintflutartigem Regen und unzähligen Safety-Car-Phasen verschenkte Sebastian Vettel in der letzten Runde durch einen Dreher den Sieg beim Grand Prix von Kanada. Den sicherte sich McLaren-Pilot Jenson Button, obwohl er sechsmal in der Boxengasse war. Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher fuhr im Mercedes lange auf Podiumskurs, musste sich aber nach großem Kampf am Ende mit Rang vier begnügen.

Der nach der über zweistündigen Unterbrechung im kanadischen Regen wie entfesselt fahrende Rekord-Champion verpasste im bislang besten Rennen seit seinem Comeback so nur knapp seinen ersten Podiumsplatz seit dem 1. Oktober 2006. "Ein Krimi - was für ein Rennen! Eine klasse Leistung von Michael und als Vierter hat er heute zumindest am Podium geschnuppert - eine wirklich gute Fahrt und starke Teamleistung", jubelte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Button schiebt sich in der Gesamtwertung auf Rang zwei

Nach dem nur um Haaresbreite im dramatischen Renn-Finish verpassten ersten Nordamerika-Coup zieht Vettel an der Spitze der WM-Wertung dennoch einsam seine Runden. Weil die WM-Rivalen Lewis Hamilton und Fernando Alonso (Ferrari) in der Regen-Lotterie patzten, vergrößerte Vettel seinen Vorsprung mit nun 161 Punkten auf den zweiten Platz sogar minimal. Button ist nun mit 101 Zählern Zweiter.

Dessen Teamkollege Hamilton war nach erneut rüpelhaftem Auftreten der große Verlierer. Nach einer von ihm verschuldeten frühen Kollision - ausgerechnet mit Button - schied der Ex-Weltmeister aus und verlor weiter an Boden. Auch Ferrari-Pilot Alonso musste nach einem Zusammenstoß mit Button in der 37. Runde aussteigen und ging leer aus.

Aus für Nick Heidfeld

Im zweiten Silberpfeil landete Nico Rosberg auf Rang elf, Timo Glock (Marussia Virgin) wurde 16. Pech hatten Nick Heidfeld (Lotus Renault), der auf Platz sechs fahrend nach einem Zusammenstoß mit Kamui Kobayashi (Sauber) ausschied und Force-India-Pilot Adrian Sutil, der nach mehreren Kollisionen raus musste.

Zum Rennstart hatte das nasskalte Wetter Vettel noch in die Karten gespielt. Die 21. Pole Position seiner Karriere musste der Champion wegen der nassen Rennstrecke zunächst nicht verteidigen. Zum ersten Mal in dieser Saison wurde ein Grand Prix aus Sicherheitsgründen hinter dem Safety Car gestartet. Erst in der fünften Runde wurde das Rennen freigegeben. Eine erste Alonso-Attacke wehrte Vettel ab.

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Kollision zwischen Webber und Hamilton

"Bei dem Wetter kann alles passieren. Da kann viel los sein", hatte Haug angesichts der Wetter-Kapriolen vor dem Start noch prophezeit und sollte recht behalten. Eine erste Kollision zwischen Vettel-Teamkollege Webber und Hamilton in der fünfte Runde verlief zunächst noch glimpflich.

Drei Runden später musste das Safety Car erneut raus, nachdem Hamilton bei einem riskanten Überholmanöver gegen seinen Teamkameraden Button für einen McLaren-Zusammenstoß gesorgt hatte. "Was machst du denn da", giftete Button via Teamfunk nach der provozierten teaminternen Kollision, die für Hamilton das frühe Renn-Aus bedeutete. "Ich kam aus der Situation nicht mehr heraus, er hat mir keinen Platz gelassen", verteidigte sich der Kanada-Sieger von 2010.

Vettel-Beschwerde via Funk

Mehr rutschend als fahrend rasten die Boliden danach über den Asphalt. In den Gischtfontänen konnten die Fahrer kaum etwas erkennen. "Wenn du hinter ein anderes Auto fährst, bist du blind", fluchte Vettel über Funk. Zwischenzeitlich drohte die künstlich angelegte Île Notre-Dame im St. Lorenz-Strom zu versinken.

Die Konsequenz: Das Rennen musste unterbrochen werden und wurde nach quälend langer Wartezeit für Fahrer, Teams und Fans wieder hinter dem Safety Car neu gestartet. Das Rennen verlief weiterhin chaotisch. Mit unzähligen Boxenstopps versuchten die Teams den widrigen Verhältnissen zu trotzen. Rekord-Weltmeister Schumacher, der nach der Unterbrechung von Platz zwölf bravourös Rang für Rang gut machte, weckte dabei Erinnerungen an seine Glanzzeiten.

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