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Sebastian Vettel: "Ich würde am liebsten schreien"

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Vettel: "Ich würde am liebsten schreien"

13.06.2011, 09:47 Uhr | t-online.de

Sebastian Vettel: "Ich würde am liebsten schreien". Immer geführt und doch geschlagen: Sebastian Vettel (Foto: AP)

Immer geführt und doch geschlagen: Sebastian Vettel (Foto: AP)

Als Jenson Button auf dem Podium den Siegerpokal jubelnd in den Himmel von Montreal stemmte, huschte ein kurzer Blick von Sebastian Vettel herüber. Die Enttäuschung war dem Formel-1-Weltmeister ins Gesicht geschrieben nach dem verpassten Triumph beim Großen Preis von Kanada. "Das ärgert mich unheimlich, ich würde am liebsten schreien", schilderte Vettel seine Gefühlslage.

Bis zur letzten Runde hatte der 23-jährige Red-Bull-Pilot das spektakuläre Rennen, das wegen sinnflutartiger Regenfälle für zwei Stunden unterbrochen werden musste, angeführt. Doch ein Fahrfehler machte den sechsten Erfolg im siebten Saisonrennen zunichte.

Vettel: "Hätte die Kuh fliegen lassen sollen"

Vor allem die Schlussphase war nichts für schwache Nerven, als Button sich Runde für Runde an Vettel heranarbeitete, weil Vettel zu vorsichtig fuhr. "Hätte ich die Kuh ein bisschen fliegen lassen, wären es vielleicht sechs, sieben Sekunden Vorsprung gewesen. Aber ich sah keine Notwendigkeit. Dann sah ich Jenson kommen. Es ist kein schönes Gefühl, wenn man es in der Hand hat und es dann wegschenkt."

Hinterräder blockierten

Frustrierend waren für Vettel vor allem die sechs Safty-Car-Phasen, von denen nur Button und Co. profitierten. Den entscheidenden Fahrfehler beschrieb Vettel so: "Jenson hat extrem Druck gemacht. Es gab nur noch eine trockene Spur, ich hatte kurz die Hinterräder blockiert, war dann die 30 Zentimeter zu weit rechts und habe sofort ein bisschen von der feuchten Fahrbahn erwischt. Ich hatte dann zu tun, das Auto noch zu fangen. Zum Glück habe ich noch Platz zwei gerettet."

Vettel zählt auch zu den Siegern

Das Rennen in Montreal hat gezeigt, dass Vettel bei aller Dominanz verwundbar ist. Konnte er in Barcelona und Monaco noch die Angriffe der Konkurrenz abwehren, musste er sich nun beugen. Doch im Grunde zählte auch Vettel zu den Siegern. Durch die Ausfälle von Fernando Alonso und Lewis Hamilton führt er die WM-Wertung mit nun 60 Punkten vor Button weiter souverän an. "Natürlich freue ich mich auch ein bisschen. Das Rennen war extrem schwierig. Es hätten auch null Punkte sein können."

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