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Audi MedCup: Schümann im Pech

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Audi MedCup: Schümann-Team im Pech

16.06.2011, 21:12 Uhr | PM Audi MedCup, t-online.de

Audi MedCup: Schümann im Pech. Jochen Schümann und seine Crew bei der Marseille Trophy. (Foto: Audi MedCup)

Jochen Schümann und seine Crew bei der Marseille Trophy. (Foto: Audi MedCup)

Trotz einer starken vierten Wettfahrt blieb Segler Jochen Schümann der erste Tagessieg im Audi MedCup Circuit 2011 versagt. Sein Audi Sailing Team segelte nach langer Führung auf den dritten Platz der TP 52-Klasse, nachdem es zuvor durch einen gerissenen Spinnaker nur Letzter geworden war und bei der Marseille Trophy in Frankreich nun Schlusslicht der Gesamtwertung ist.

Auch die zweite deutsche Mannschaft auf der Container von Udo Schütz aus Selters war mit ihrem Abschneiden als Vierte und Sechste nicht zufrieden, denn sie rutschte sechs Zähler hinter der Spitze auf den sechsten Platz ab. Die Gesamtführung verteidigte die Quantum Racing aus den USA mit Skipper Ed Baird knapp vor der russischen Synergy Russian Sailing Team.

Schümann: "Ziemlich frustriert"

"Es ist schon verflixt, so klar vorne zu liegen und am Ende doch noch zwei Gegner passieren zu lassen", sagte Schümann nach dem Zieleinlauf. "Ein Tagessieg hätte den richtigen Ruck durch die Mannschaft gegeben, aber so sind wir nun doch nochmals ziemlich frustriert", so der dreimalige Olympiasieger. Wieder habe das Team unterwegs viele kleine Chancen verpasst und sei so in der Endabrechnung unter den eigenen Möglichkeiten geblieben. Als dann auch noch beim Setzen der knallrote Spinnaker in zwei Teile riss, war das Missgeschick komplett. Schümann: "Besonders bitter ist, dass wir dadurch zudem im Zwischenklassement die rote Laterne übernehmen mussten."

Viel glücklicher war die Container-Crew beim Blick auf die Tabelle am zweiten Tag auch nicht. Platz sechs bedeutete ebenfalls ein Abstieg vom Vortag, doch der spanische Stratege Victor Marino sah darin kein Beinbruch: "Das Feld ist noch eng beisammen, alles bleibt möglich. Sechs Punkte Rückstand sind nicht viel." Steuermann Markus Wieser mochte dem Renntag jedoch wenig Positives abgewinnen. "Zweimal haben wir auf der Startkreuz taktisch in den Müll gegriffen", so der Starnberger, "danach sind die besten meist auf und davon. Sorgen macht uns aber vor allem der Bootsspeed der Schwesterschiffe Quantum und Synergy. Die können wir am Wind nicht ganz halten.“

Völling verschiedene Windbedingungen

Noch extremere Winddreher und -löcher als am Vortag würfelten das Feld der acht internationalen Yachten in beiden Tageswettfahrten mehrfach gehörig durcheinander. Zeitweise segelten die Boote auf unterschiedlichen Seiten des Kurses in völlig verschiedenen Windbedingungen. Dabei war die Regattaleitung am Mittag extra auf die Regattabahn Nord vor der Küste von Marseille ausgewichen, in der Hoffnung auf eine stetere Brise. Doch wieder konnte das zweite Rennen erst am späten Nachmittag gestartet werden.

Nach einer kuriosen Startkreuz hatte das Audi Sailing Team erstmals in der laufenden Saison die Führung übernommen, rundete aber nur mit einem scheinbar komfortablen Vorsprung die erste Wendemarke. Am Ende gewann überraschend die bis dahin abgeschlagene britische Gladiator von Anthony Langley, während Ed Baird am Ruder der Top-Favoritin Quantum Racing dagegen nach seinem zweiten Tagessieg im dritten Rennen erstmals nur die Hecklaternen der Konkurrenz sah. So bleibt es auf jeden Fall in der Gesamtwertung weiter spannend. Die nächsten beiden Kurzrennen sind für Freitag (17. Juni) geplant. Es soll wieder leichte Winde geben.

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