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Formel 1: Teams wehren sich weiter gegen die Vier-Zylinder

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McLaren-Chef will lieber sechs als vier Zylinder haben

19.06.2011, 14:25 Uhr | Motorsport-Total.com

Formel 1: Teams wehren sich weiter gegen die Vier-Zylinder. Derzeit treiben Acht-Zylinder-Motoren die Autos in der Formel 1 an. (Foto: imago)

Derzeit treiben Acht-Zylinder-Motoren die Autos in der Formel 1 an. (Foto: imago)

Die Diskussion um die Motoren in der Formel 1 will einfach kein Ende nehmen. Zwar hatte der Weltrat des Automobilverbandes FIA Anfang Juni noch einmal bekräftigt, dass die Autos in der Königsklasse ab 2013 mit kleinen 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbos fahren sollen. Doch viele Hersteller sind gegen diesen Plan, der ursprünglich gefasst wurde, um weitere Hersteller in die Königsklasse zu locken.

Vor allem Ferrari drängt seit vielen Wochen auf ein anderes Format: Die Italiener wünschen sich am liebsten einen V6-Motor für die Formel-1-Zukunft. Auf diesen Zug ist nun auch McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh aufgesprungen. "Wenn man mich fragt, dann plädiere ich für einen V6-Turbo", wird Whitmarsh im Magazin "MotorSport" zitiert.

Whitmarsh: Motoren müssen weiterhin "fantastisch klingen"

Für den McLaren-Teamchef hätte die V6-Lösung Vorteile: "Immer mehr Autos werden mit Turbos angetrieben. Wir brauchen allerdings auch hohe Drehzahlen. Ein Motor in V-Bauform passt gut zur Struktur eines Formel-1-Autos. Wir müssen aber unbedingt einen unverwechselbaren Sound haben. Dieser ist ein Alleinstellungsmerkmal der Formel 1. Vielleicht anders als bisher, aber es muss fantastisch klingen."

Aus Sicht des Briten ist ein Mittelweg wichtig. Man müsse den aktuellen Entwicklungen auf dem Automobilsektor wie Downsizing, Hybrid, Leichtbau und Effizienz Tribut zollen, aber auch die Wünsche der Fans berücksichtigen.

Keine neuen Motorenhersteller in Sicht

Die FIA hatte die kleineren Motoren auch deshalb beschlossen, um weitere Hersteller für ein Engagement in der Formel 1 zu begeistern. So liebäugelte auch Volkswagen mit einem Einstieg, verwarf diese Gedankenspiele aber wieder.

Whitmarsch ist sich diesen Problem bewusst: "Wir müssen die Wünsche der Hersteller zwar berücksichtigen. Es geht ihnen um den Verkauf von Autos. Die Formel 1 ist die perfekte Plattform zur Darstellung von Produkten, Technologie und Marken. Technisch müssen wir fortschrittlich, relevant, unterhaltsam und unterscheidbar sein. Das ist alles nicht ganz einfach zu erreichen.

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