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Beachvolleyball-WM: Brink und Reckermann holen Bronze

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Deutsches Duo holt Bronze bei der Beachvolleyball-WM

20.06.2011, 13:37 Uhr | dpa

Beachvolleyball-WM: Brink und Reckermann holen Bronze. Jonas Reckermann (li.) und Julius Brink holen Bronze bei der Beachvolleyball-WM. (Foto: imago)

Jonas Reckermann (li.) und Julius Brink holen Bronze bei der Beachvolleyball-WM. (Foto: imago)

Zwei Jahre nach ihrem WM-Triumph haben sich Julius Brink und Jonas Reckermann bei der Beachvolleyball-WM in Rom ihre zweite gemeinsame WM-Medaille gesichert. Das deutsche Top-Duo besiegte im kleinen Finale die Letten Martins Plavins/Janis Smedins mit 2:1 (22:20, 18:21, 15:11) und konnte damit trotz der verpassten Titelverteidigung einen versöhnlichen WM-Abschluss feiern. Tags zuvor waren Brink/Reckermann beim 0:2 (15:21, 15:21) gegen die Brasilianer Emanuel Rego/Alison Cerutti weit unter ihren Möglichkeiten blieben.

Im Spiel um Platz drei profitierten sie im ersten Satz auch von den Aufschlagfehlern ihrer Gegner. Im zweiten Durchgang agierten die Weltmeister von 2009 zu nachlässig und mussten in den Entscheidungssatz. Dort wehrte sich das Überraschungsteam aus Lettland dann zwar nach Kräften, am Ende machte aber Brink den Sieg mit einem Angriffsschlag perfekt.

Keine Medaille für die deutschen Damen

Neben der Medaille kassierten Brink/Reckermann eine Prämie in Höhe von 35.000 US-Dollar (rund 24.400 Euro) und erhielten 800 Weltranglistenpunkte. Für den Deutschen Volleyball-Verband (DVV) ist es das dritte Edelmetall bei einem Beach-Weltturnier. Jedesmal war Brink beteiligt: 2009 hatte der 28-Jährige zusammen mit Reckermann die Goldmedaille gewonnen, 2005 bei der Heim-WM in Berlin holte er mit seinem damaligen Partner Kjell Schneider ebenfalls Bronze.

Die deutschen Meisterinnen Jana Köhler und Julia Sude waren im Viertelfinale gescheitert und wurden am Ende Fünfter. Für Laura Ludwig/Sara Goller kam ebenso schon im Achtelfinale das Aus wie für Katrin Holtwick/Ilka Semmler. Den Einzug ins Viertelfinale verpassten Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif sowie Jonathan Erdmann/Kay Matysik.

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