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Formel 1: Sebastian Vettel verliert Sieg an Fernando Alonso

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Vettels Jagd auf Alonso bleibt unbelohnt

10.07.2011, 15:41 Uhr | t-online.de, ngo

Formel 1: Sebastian Vettel verliert Sieg an Fernando Alonso. Sebastian Vettel unterwegs im Red Bull Racing (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel unterwegs im Red Bull Racing (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Er hatte den siebten Saisonsieg schon vor Augen - doch ein verkorkster Boxenstopp machte Sebastian Vettel (Red Bull Racing) einen dicken Strick durch die Rechnung. Nutznießer dieses Faux-pas war Fernando Alonso (Ferrari), der sich so den Sieg beim Großen Preis von Großbritannien sicherte.

Vettels Teamkollege Mark Webber rundete mit seinem dritten Platz das Wochenende für Red Bull ab. Nico Rosberg wurde Sechster, Nick Heidfeld kam auf Platz acht vor Michael Schumacher ins Ziel. Wie benoten Sie die Leistungen der deutschen Fahrer? Klicken Sie sich durch die Einzelkritik und stimmen Sie ab!

Vettel: "Wir müssen weiter hart arbeiten"

"Es kann nicht jedesmal alles zu 100 Prozent passen", sagte Vettel nach dem Rennen. "Das muss man akzeptieren. Es hat uns gezeigt, dass wir weiterhin hart arbeiten müssen." In der Fahrerwertung konnte Vettel seinen Vorsprung auf die Konkurrenz weiter ausbauen. Der Weltmeister führt mit 204 Punkten vor Webber (124) und Alonso (112). Red Bull Racing bleibt in der Teamwertung das Maß der Dinge. Der Vorsprung auf McLaren-Mercedes beträgt bereits 110 Punkte.

Perez-Abflug und die Reifen-Frage

Schon gut 30 Minuten vor dem Start gab es für die Zuschauer an der Strecke einen kuriosen Höhepunkt. Sergio Perez verlor auf der zum Teil nassen Strecke die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutschte von der Strecke und krachte in eine Werbebande. Dabei war der Mexikaner nur auf dem Weg zur Startaufstellung. An der Box bekam Perez dann schnell noch eine neue Nase verpasst, ehe er es im zweiten Versuch ohne Unfall schaffte, sich auf seinem Startplatz einzufinden.

Die Bedingungen in Silverstone waren denkbar schlecht. Die Strecke war für die Fahrer und Teams nur sehr schwer einzuschätzen, da es sowohl trockene, als auch richtig nasse Passagen gab. So wurde die Wahl der passenden Reifen zu einem wahren Pokerspiel. Mit Intermediates auf Nummer sicher gehen, aber Zeit verlieren? Oder doch mit den Trockenreifen auf Risiko setzen, dadurch schneller unterwegs sein - aber eben auch auf nasser Strecke einem Abflug sehr nah?

Vettel und Hamilton mit Bilderbuchstart

Das gesamte Feld wählte die sichere Variante, alle 24 Piloten gingen mit Intermediates ins Rennen. Gleiche Voraussetzungen also - könnte man meinen. Als die Ampel auf Grün sprang, ließ Vettel seinen Teamkollegen regelrecht stehen. Während der Weltmeister alle Register ziehen konnte, war Webber chancenlos. Der Australier wurde direkt von Fernando Alonso attackiert, aber zumindest diesen Angriff konnte Webber abwehren. Vettel setzte sich gewohnt fix vom Feld ab.

Lewis Hamilton, der im Qualifying auf die falsche Taktik setzte und von Platz zehn ins Rennen gehen musste, legte wie Vettel einen Bilderbuchstart hin. Innerhalb von nur zwei Runden hatte sich der Brite bis auf Rang fünf vorgearbeitet und saß Ferrari-Pilot Felipe Massa im Nacken. Auch Michael Schumacher war gut aufgelegt. Auf dem teils rutschigen Untergrund machte der Rekord-Weltmeister einige Plätze gut, sein Teamkollege Nico Rosberg hingegen fiel zurück.

Kollision zwischen Schumacher und Kobayashi

Doch die Freude währte nur acht Runden. Im Zweikampf mit Kamui Kobayashi kam es zu einer dummen Kollision, in der Schumacher seinen Frontflügel verlor - und bis auf Rang 18 durchgereicht wurde. Damit nicht genug, für die von ihm verursachten Crash belegte die Rennleitung Schumacher mit einer 10-Sekunden-Strafe. Der Deutsche kam nach dem Zwischenfall in die Box, wo ihm die Mechaniker neben der neuen Nase auch gleich die weichen Trockenreifen verpassten. Schumachers nun deutlich schnellere Rundenzeiten verleiteten die Konkurrenz, ebenfalls zum Service zu kommen.

Mit den neuen Gummis entwickelten sich auf der Strecke einige Duelle. Erst überholte Jenson Button mit einem beherzten Manöver Massa, dann schnappte sich Hamilton den vor ihm fahrenden Alonso. Vettel, der als Letzter aus der Spitzengruppe zum Reifenwechsel kam, büßte den Großteil seines Vorsprungs ein, hatte Webber wieder näher hinter sich.

Vettel verliert in der Box die Führung

Webber war aber Vettels kleinstes Problem. In der 29. Runde unterlief den Red-Bull-Mechanikern ein folgenschwerer Faux-pas. Bei Vettels zweitem Stopp gab es einen Werkzeugbruch - und sowohl Alonso, als auch Hamilton gingen am Weltmeister vorbei. Per Boxenfunk bekam Vettel aufmunternde Worte eingeflüstert: "Alonso muss früher als du in die Box, er geht mit seinen Reifen ziemlich hart um. Hab Geduld, wir können es immer noch schaffen."

Und Vettel nahm sofort die Verfolgung auf. Runde um Runde kam er Hamilton näher und versuchte, sich den Briten zurechtzulegen. Doch je länger Vettel für seine Attacken brauchte, umso größer wurde Alonsos Vorsprung. Vettel machte Hamilton ungeheuren Druck, kam aber nicht vorbei. Die Crew reagierte und holte ihn zum dritten Stopp in die Box - und entledigte sich so des britischen Problems. Hamilton lag nach seinem Stopp wieder hinter Vettel.

Jagd auf Alonso bleibt unbelohnt

Während für Button das Rennen dank einer nicht befestigten Radmutter ausgangs der Boxengasse beendet war, machte sich Vettel auf die Alonso-Jagd. In zwölf Runden mussten 10,3 Sekunden Rückstand wettgemacht - und der Spanier dann auch noch überholt werden. Doch dieses Paket war selbst für Vettel zu schwer, Alonso war nicht mehr einzuholen und fuhr so seinem ersten Sieg in der laufenden Saison entgegen.

Für Hamilton entflammte ein Kampf um Platz drei. Doch der Brite musste sich mit einer stumpfen Waffe mit Webber duellieren, denn vom Kommandostand bekam er die Ansage, spritsparend zu fahren. Am Ende musste Hamilton den Australier passieren lassen, der dann auch noch Vettel ins Visier nahm. Erinnerungen wurden wach an das legendäre Duell 2010 in der Türkei, als es zwischen den beiden krachte. Doch Vettel behielt die Nerven und rettete seinen zweiten Platz ins Ziel.

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