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Formel 1: Einigung im Zwischengas-Streit

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Einigung im Streit um Zwischengas

10.07.2011, 15:41 Uhr | sid, Motorsport-Total.com, dpa

Formel 1: Einigung im Zwischengas-Streit. McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh (li.) und sein Kollege von Red Bull Racing, Christian Horner, im Gespräch. (Foto: imago)

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh (li.) und sein Kollege von Red Bull Racing, Christian Horner, im Gespräch. (Foto: imago)

Im Streit um das Zwischengas-System haben die Formel-1-Teams vorerst Einigkeit erzielt und eine eingeschränkte Version bis zum Saisonende beschlossen. Demnach kehren die Rennställe zu der Regel zurück, die beim Großen Preis von Europa in Valencia vor zwei Wochen Bestand hatte. "Hoffentlich haben wir nun Klarheit geschaffen und endlich einen Schlussstrich unter die ganze Angelegenheit gezogen", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner nach dem Rennen in Silverstone.

Vom kommenden Rennen am Nürburgring an darf das Zwischengas-System wieder eingeschränkt genutzt werden, mit dessen Hilfe die Rennwagen auch beim Abbremsen stabil auf der Rennstrecke liegen. Allerdings dürfen die Motoreneinstellungen zwischen Qualifying und Rennen nicht mehr geändert werden. In Silverstone war das System komplett verboten.


Kurzfristige Zustimmung

Die vom Internationalen Automobilverband FIA geforderte Einigung kam erst zustande, weil Ferrari und das von der Scuderia mit Motoren ausgestattete Sauber-Team kurzfristig dem Vorschlag noch zustimmten.

Zuvor hatte es einen langen Streit gegeben. Auch die Fahrer waren bereits genervt. "Das versteht doch kein Mensch mehr. Lasst uns einfach fahren und haltet die Regeln so einfach wie möglich", sagte Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber. Ausgelöst worden war das Chaos am Freitag vor dem Rennen in Silverstone, als Motoren-Lieferant Renault und allen voran Red Bull Racing bei der FIA einen Sonderstatus für das Rennwochenende erwirkt hatten. Das Red-Bull-Argument: Ohne Zwischengas ist die Standfestigkeit des gesamten Motors gefährdet.

Diskussion ist "ein Jammer"

Dies sorgte für erheblichen Ärger beim bislang schärfsten Red-Bull-Konkurrenten McLaren, der mit Mercedes-Motoren unterwegs ist. In aller Öffentlichkeit lieferten sich die beiden Teamchefs Horner (Red Bull) und Martin Whitmarsh ein hitziges Streitgespräch, bis sich Lotus-Kollege Tony Fernandes einmischte. "Es ist ein Jammer, dass wir diese Art von Diskussionen führen", sagte Fernandes und fügte stellvertretend für die meisten Beobachter hinzu: "Ich habe kein Wort von dem verstanden, was die beiden gerade geredet haben."

Drei Tage lang rangen die Teams und die FIA zäh um Details und gegenseitige Zugeständnisse. Für den dreimaligen Weltmeister Niki Lauda war der ganze Zirkus ein "Kasperltheater": "So einen Blödsinn habe ich noch nie erlebt."

Regeländerungen sorgen für Verwirrung

Selbst Experten wussten in Silverstone oft nicht mehr, ob die Teams nun mit dem Hilfsmittel unterwegs waren oder nicht. "Die Regeln haben sich zu jeder Session wieder geändert. Unsere Ingenieure haben da einen Super-Job gemacht", lobte Vettels Teamkollege Mark Webber die Flexibilität der Mechaniker. Bei der bisher gültigen Abgasvariante werden Auspuffgase so in den hinteren unteren Bereich der Autos geblasen, dass die Straßenlage auch dann verbessert wird, wenn der Fahrer kein Gas gibt.

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