Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Red Bull: Muss der ungehorsame Webber nun gehen?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Red-Bull-Teamchef: "Niemand steht höher als das Team"

12.07.2011, 10:21 Uhr | dpa

Red Bull: Muss der ungehorsame Webber nun gehen?. Kommen die Attacken von Mark Webber (hinten) gegen Sebastian Vettel den Australier teuer zu stehen? (Foto: iamgo)

Kommen die Attacken von Mark Webber (hinten) gegen Sebastian Vettel den Australier teuer zu stehen? (Foto: iamgo)

Das Ignorieren der Stallorder hat für Red-Bull-Pilot Mark Webber Konsequenzen. Er muss zum Rapport bei Teamchef Christian Horner antreten. Der Australier hatte beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone trotz klarer Anweisungen aus der Box kurz vor Schluss seinen vor ihm liegenden Teamkollegen Sebastian Vettel attackiert – letztendlich erfolglos.

"Darüber werden Mark und ich unter vier Augen reden. Ich war überrascht, dass Mark die Anweisungen ignoriert hat. Niemand steht höher als das Team", sagte Horner. In der englischen Presse wird bereits über das Ende von Webber bei Red Bull spekuliert. Der Vertrag des Australiers läuft zum Saisonende aus.

Red-Bull-Teamchef: "Bin für optimale Resultate verantwortlich"

Horner kann es zwar „verstehen, dass manchmal ein Fahrer mit Anweisungen unzufrieden ist, aber ich bin verantwortlich dafür, dass das Team die optimalen Resultate erreicht.“ Nach seiner Meinung habe das Team mit Webbers Angriffen auf Vettel, die der Weltmeister alle gekonnt abwehrte, 33 Punkte aufs Spiel gesetzt.

"Wir haben in der Vergangenheit gesehen, welche schwerwiegende Folgen so etwas haben kann", sagte Horner mit Blick auf den Crash seiner beiden Fahrer im vorigen Jahr in der Türkei. Statt eines möglichen Doppelsieges gab es einen Ausfall von Vettel und einen dritten Rang für Webber.

Formel 1- Videos 
Hamilton wechselt nicht zu Red Bull

Mark Webber bleibt beim Vettel-Team gesetzt. Video

Mateschitz weist Horner zurecht

Beim Saisonfinale 2010, bei dem sowohl Vettel als auch Webber noch Weltmeister werden konnten, hatte Red Bull auf eine Stallorder verzichtet und dafür viel Lob erhalten. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz soll die Anweisung Horners allerdings nicht gut gefunden haben.

Teamchef Horner hat daraus anscheinend "gelernt" und mit klaren Anweisungen dem Wunsch seines Oberchefs entsprochen. "Herr Mateschitz würde sich nicht bedanken, wenn beide Autos in der Begrenzung landen", erklärte Horner nun auf die Kritik für das Verhalten in Silverstone.

Hill: Zuschauer bezahlen um Racing zu sehen

Unter anderem hatte Ex-Weltmeister Damon Hill Red Bull angegriffen. Direkt an Horner gewandt sagte er: Ich weiß, dass Du deinen Job machen musst, aber die Fahrer haben auch ein Recht darauf, gegeneinander zu racen, wann immer sie wollen. Das ist ja unterm Strich der Grund, aus dem die Leute Eintrittskarten kaufen. Es ist ihre eigene Entscheidung, ob sie sich zutrauen, den Teamkollegen zu überholen, ohne ihn abzuschießen."

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal