Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1: Horner attackiert Webber, Red-Bull-Chef spricht Machtwort

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Teamchef Horner attackiert Webber scharf

13.07.2011, 06:52 Uhr | t-online.de

Formel 1: Horner attackiert Webber, Red-Bull-Chef spricht Machtwort. Teamchef Christian Horner (re.) hat sich Mark Webber (li.) zur Brust genommen. (Foto: imago)

Teamchef Christian Horner (re.) hat sich Mark Webber (li.) zur Brust genommen. (Foto: imago)

Es könnte alles so schön sein bei Red Bull Racing. Doppelführung in der Fahrerwertung und auch in der Konstrukteurswertung liegt man weit vorne. Doch Mark Webbers Attacken gegen Sebastian Vettel in Silverstone und das Ignorieren der Stallorder hat den Frieden im österreichischen Team nachhaltig gestört. Fehler, die Webber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit seinem Job bezahlen muss.

"Wir haben uns Mark zur Brust genommen", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner laut "Bild". "Er hat den zweiten Platz von Sebastian, seinen dritten Rang und die 33 Punkte fürs Team riskiert." Und die Vorwürfe gehen noch weiter: "Mark trieb Sebastian ans äußere Limit und brachte beide an zwei Stellen völlig sinnlos in Crash-Gefahr. Das geht nicht."

"Werden Ende August Entscheidung treffen"

Damit liegt der schwarze Peter auch von offizieller Seite beim Australier, dessen Tage bei Red Bull gezählt sein dürften. Horner hat jedenfalls genaue Vorstellungen, welche charakterlichen Eigenschaften ein Fahrer mitbringen muss, um für Red Bull zu fahren. "Er muss vorne mitfahren können und Harmonie ins Team bringen." Und Webbers Alleingang in England war alles andere als harmonisch. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das Bekenntnis zum 34-Jährigen ausbleibt. "Wir werden Ende August zusammen eine Entscheidung treffen", sagte Horner bezüglich der Vertragsverhandlungen mit Webber.

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den in Ungnade gefallenen WM-Dritten will sich Red Bull Zeit lassen. "Wir haben keine Eile in der Fahrerfrage", so Horner. Bewerber gibt es wohl genug. "Jeder in der Boxengasse hat schon bei uns an die Tür geklopft, aber wir haben Zeit."

Kommt Kimi Räikkönen, oder bleibt Webber doch?

Ein Name, der immer wieder fällt, ist Kimi Räikkönen. Der finnische Ex-Champion hat sich 2009 aus der Formel 1 zurückgezogen und fährt seitdem Rallye. "Ich habe bei Kimi bis jetzt keine Anzeichen für eine Rückkehr gesehen", kommentiert Horner die Gerüchte auffallend zurückhaltend. Ein Dementi klingt anders.

Rückendeckung bekommt Webber aber ausgerechnet von ganz hoher Stelle. Dietrich Mateschitz, Besitzer und Geldgeber des Rennstalls, schloss vertragliche Konsequenzen für den Australier aus. "Die Vertragsverlängerung mit Mark steht doch außer Zweifel", sagte der Österreicher den "Salzburger Nachrichten". Mateschitz äußerte zudem Verständnis für das knallharte Manöver von Webber. "Er wäre ein schlechter Rennfahrer, hätte er es nicht versucht", befand der Getränke-Milliardär.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
„Keine Macht den Flecken“: Siemens Waschmaschinen
ab 599,- € auf OTTO.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017