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Wunderhengst Totilas schafft Dressur-Hattrick beim CHIO in Aachen

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CHIO in Aachen - Dressur  

Rath und Totilas gewinnen beim CHIO alles

18.07.2011, 13:38 Uhr | sid, dapd

Wunderhengst Totilas schafft Dressur-Hattrick beim CHIO in Aachen. Matthias Rath auf seinem Hengst Totilas. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Matthias Rath auf seinem Hengst Totilas. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der Hattrick ist Matthias Rath und Totilas beim CHIO in Aachen geglückt. Beim dritten Start in der Soers gab es für das Traumpaar der deutschen Dressur nach den Erfolgen im Grand Prix und im Grand Prix Special den dritten Sieg. Für eine überzeugende Vorstellung in der Kür zur eigens für Totilas komponierten Musik des weltbekannten DJs Paul van Dyk erhielten Rath und der elfjährige Rappenhengst 82,825 Punkte.

"Die Euphorie ist riesig", sagte ein sichtlich erschöpfter Reiter nach dem Dreifach-Triumph. "Aachen war wie eine Weltmeisterschaft. Die besten Paare der Welt waren hier. Drei Prüfungen hier zu gewinnen, ist unglaublich. Das war wirklich ein perfektes Turnier. Mehr geht nicht. Es war aber eine sehr anstrengende Woche."

USA und Niederlande landen auf den Plätzen

Auf dem zweiten Platz landete der US-Amerikaner Steffen Peters auf Ravel (82,000), Rang drei belegte Adelinde Cornelissen aus den Niederlanden auf Jerich Parzival (81,775).

"Noch in der Entwicklung"

Rath begann zur hymnischen Musik van Dyks konzentriert, Unsicherheiten gab es bei den Einer- und Zweierwechseln. "Solche Fehler treten auf. Es ist ja auch ein Tier dabei", sagte Schockemöhle. In der überarbeiteten Form hat das Paar die Kür zum ersten Mal im Wettkampf gezeigt. Dass am Ende noch ein paar Prozentpunkte zu den Weltrekorden von Edward Gal mit Totilas (86,458 in der Kür) fehlten, war nicht schlimm. Rath: "Wir sind ja noch in der Entwicklung. Es war zwar mehr Sicherheit drin, wir werden aber an der ein oder anderen Ecke weiter arbeiten müssen", sagte der 26-Jährige.

Favorit auf EM-Gold

Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff jubelte trotzdem im Totilas-T-Shirt am Einritt. "Super! Ich bin stolz. Diese Nervenstärke kann man nicht lernen", sagte Linsenhoff, 1988 selbst Olympiasiegerin. "Jetzt ist er Favorit für die EM", meinte Paul Schöckemöhle.

Der Rubel rollt

Die Besitzergemeinschaft des Zehn-Millionen-Pferdes kann zufrieden sein. Der entscheidende Schritt im Projekt Totilas ist getan. Nur ein dreiviertel Jahr nach dem Reiter-Wechsel ist der Hengst zurück in der Weltspitze. Siegprämien, Deckeinsätze und Merchandising versprechen ein sattes Geschäft. Auch das Wetter spielte mit. Kaum waren Rath und Totilas in die Arena eingeritten, zeigte sich am Schlusstag erstmals die Sonne.

Fans stehen in Zehnerreihen an

Die Begeisterung für das Wunderpferd Totilas war erneut riesig. 5000 Besucher sorgten für ein ausverkauftes Stadion. Die Zuschauer drängelten sich in Zehnerreihen am Abreiteplatzes und standen auf Bänken und Papierkörben, um einen Blick zu erhaschen. "Davon habe ich gar nicht viel mitgekriegt. Ich war sehr konzentriert", sagte Rath. Auf die Frage, ob man im kommenden Jahr ins Fußball-Stadion ausweichen müsste, meinte Turnierdirektor Frank Kemperman: "Wir müssen uns in der Tat etwas überlegen. Wir müssen uns in der Tat etwas überlegen. Die Dressur am Sonntag ist auch für 2012 bereits ausverkauft."

Starke deutsche Equipe

Auch im deutschen Verband atmete man nach der gelungenen Premiere von Totilas auf. Nach zwei Pleite-Jahren ist bei den Europameisterschaften in Rotterdam (18. bis 21. August) die Goldmedaille wieder in Reichweite gerückt. Auch Christoph Koschel auf Donnperignon auf Platz fünf (79,700) und die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth mit El Santo (78,725) auf dem sechsten Rang lieferten überzeugende Vorstellungen ab. Die vierte deutsche Starterin Anabel Balkenhol musste ihre Teilnahme wegen einer Verletzung ihres Pferdes Dablino kurzfristig absagen. Dadurch verlor das Paar auch seinen festen Platz in der EM-Mannschaft für Rotterdam. Das Ticket erbt Helen Langehanenberg mit Damon Hill. Balkenhol und Dablino stehen als Reservepaar zur Verfügung

Einzelerfolg in der Vielseitigkeit

Grund zur Freude hatten die deutschen Reiter nicht nur wegen der Dressur. Auch Michael Jung stand ganz oben auf dem Podest. Der Weltmeister gewann erstmals in Aachen die Vielseitigkeit. Nach Dressur, Springen und Geländeritt kam Jung mit Sam auf 34,7 Minuspunkte. Die deutsche Mannschaft indes erlebte einen Einbruch und kam mit 172,50 Minuspunkten nur auf den fünften Rang.

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