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Schwimm-WM: Überraschende Bronze-Medaille für Pavlo Rozenberg

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Überraschende Bronze-Medaille vom Ein-Meter-Brett

18.07.2011, 15:43 Uhr | sid

Schwimm-WM: Überraschende Bronze-Medaille für Pavlo Rozenberg. Die ist echt: Pavlo Rozenberg freut sich über seine Bronzemedaille. (Foto: Reuters)

Die ist echt: Pavlo Rozenberg freut sich über seine Bronzemedaille. (Foto: Reuters)

Pavlo Rozenberg hat bei der Schwimm-WM in Shanghai überraschend die zweite Medaille für die deutschen Wasserspringer geholt. Der 27-Jährige gewann Bronze vom Ein-Meter-Brett. Der EM-Dritte von 2009 musste sich nur den Chinesen Li Shixin und He Min geschlagen geben. Es war Rozenbergs erste WM-Medaille.

Vor zwei Jahren war er mit seinem Slapstick-Sturz vom Drei-Meter-Brett noch die Lachnummer der WM, jetzt grinste Pavlo Rozenberg selbst über beide Ohren. "Wahnsinn", sagte der Wasserspringer und schaute auf die Bronzemedaille in seiner Hand, "das ist ein schöner Ausgleich für die letzten Jahre."

Chinesischer Doppelsieg

Nur die Chinesen Li Shixin (463,90) und He Min (444,00) sammelten mehr als die 436,50 Punkte, die der elfmalige deutsche Meister für seine konstant starken Sprünge erhielt. Bis zum letzten Durchgang hatte Rozenberg sogar auf dem zweiten Rang gelegen, ehe ihn He unter dem Jubel der chinesischen Fans noch abfing. "Über Silber hätte ich mich noch mehr gefreut", sagte er, fügte aber schnell an: "Es ist auch so Wahnsinn."

Vor zwei Jahren in Rom war Rozenberg durch einen spektakulären Sturz vom Drei-Meter-Brett bekannt geworden. Im Vorkampf verlor er plötzlich die Balance und purzelte regelrecht ins Becken. "Da spreche ich nicht gerne drüber, das ist Vergangenheit", sagte der Bundeswehrsoldat, der seit Dezember 2007 die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

Bier-Strafe als Ansporn

Dass "Pascha", wie er im deutschen Team genannt wird, endlich seine Pannenserie bei großen Wettkämpen beendete, lag auch an besonderer Vorbereitung. "Wir haben im Trainingslager ein paar Konzentrationsspiele gemacht", sagte Lutz Buschkow, Leistungssportdirektor beim Deutschen Schwimm-Verband (DSV) und Cheftrainer der Springer: "Jeder musste nach dem Training noch einmal einen besonderen Sprung machen. Da gab's dann eine kleine Wette nach dem Motto: Pascha, wenn du's nicht schaffst, gibt's eine Runde Bier für die Truppe. Es hat offenbar geholfen, die Konzentrationsfähigkeit zu stärken."

Für Rozenberg ist trotz des überraschenden Erfolgs die WM bereits zuende, denn vom Drei-Meter-Brett, der olympischen Disziplin, springen Silbermedaillengewinner Patrick Hausding und Stephan Feck. "Daran will ich auch nicht mehr rumbasteln", sagte Buschkow.

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