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Sebastian Vettel: Bin nicht Michael Schumachers Bruder

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Vettel: "Es ist verdammt schwer, zu Schumacher aufzuschließen"

21.07.2011, 16:17 Uhr | t-online.de

Sebastian Vettel: Bin nicht Michael Schumachers Bruder. Die deutschen F1-Piloten stehen beim GP von Deutschland besonders im Blickpunkt. (Foto: Reuters)

Die deutschen F1-Piloten stehen beim GP von Deutschland besonders im Blickpunkt. (Foto: Reuters)

Vom Nürburgring berichtet Norman Gosch

Der Raum ist nicht sehr groß, die Luft darin nicht wirklich gut. Und doch ist er gut gefüllt. Gefüllt mit Journalisten aus der ganzen Welt, die an den Lippen von sechs Männern hängen, die an diesem Wochenende in der Eifel im Mittelpunkt des Interesses stehen: Sebastian Vettel, Michael Schumacher, Nico Rosberg, Nick Heidfeld, Adrian Sutil und Timo Glock.

"Ich freue mich total auf dieses Rennen", sagt ein gut aufgelegter Schumacher, nachdem sich das Blitzlichtgewitter ein wenig gelegt hat. Und seine deutschen Kontrahenten stimmen ihm unisono zu. Sie alle haben gute Erinnerungen an die Strecke. Sei es Schumacher, der als erster deutscher Pilot auf dem Nürburgring gewinnen konnte. Oder Heidfeld, der dort das Fahrradfahren lernte.

Grand Prix der unterschiedlichen Vorzeichen

Die Vorzeichen für das Rennen am Sonntag (ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) könnten aber kaum unterschiedlicher sein. Vettel ist der amtierende Weltmeister und führt die Fahrerwertung mit riesigem Vorsprung an. Schumacher und Rosberg starteten mit riesigen Erwartungen in die aktuelle Saison, konnten diese bislang aber nicht erfüllen. Heidfeld hat nach gutem Start ins Jahr mit Problemen zu kämpfen, während Sutil so langsam in Schwung kommt.

Und Glock? Der krebst auf den hintersten Plätzen herum, weil er einfach das schlechteste Auto im Feld fährt. Ganz so pessimistisch sieht er seine Situation aber gar nicht. "Wir machen für unsere Verhältnisse einen tollen Job", sagt Glock. "Nur sieht das leider keiner."

Erwartungshaltung der Zuschauer als Antrieb

Gleich 25 Prozent des gesamten Fahrerfeldes stammen aus Deutschland. Da sollte der Druck, es den Fans an der Rennstrecke recht machen zu müssen, doch gewaltig sein. "Ich denke, das ist vielmehr positiv für mich", sagt Vettel. "Das treibt mich eher an, als dass es mich hemmt." 

Vettel könnte an diesem Wochenende der dritte deutsche Fahrer überhaupt werden, der ein Heimrennen für sich entscheidet. Das war bislang den beiden Schumacher-Brüdern Michael und Ralf vorbehalten.

Auch wenn Vettel immer wieder als "der neue Schumacher" gehandelt wird, so scheut er nach wie vor den Vergleich mit dem Rekordweltmeister. "Ich bin nicht sein Bruder", sagt Vettel mit breitem Grinsen. "Er hat schon einen. Es ist verdammt schwer, zu ihm aufzuschließen. Es geht nicht nur darum, ob es ein Deutscher je schaffen wird, seine Rekorde einzustellen. Vielmehr frage ich mich, ob es überhaupt je einer schafft."

Vettel von Red-Bull-Power überzeugt

Für die Konkurrenz hat Vettel dann aber noch eine kleine Drohung parat. Auf die Frage, ob man ab diesem Wochenende - nach all dem Hickhack um diverse Regeländerungen - endlich das wahre Kräfteverhältnis zu sehen bekommt, antwortet Vettel gelassen: "Ich denke, das haben wir schon die gesamte Saison über gesehen."

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