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1860 München schlägt den KSC

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1860 lässt den Investor jubeln

23.07.2011, 16:51 Uhr | dpa, t-online.de

1860 München schlägt den KSC. Marco Terrazzino (li.) im Duell mit dem Torschützen Christopher Schindle. (Foto: dpa)

Marco Terrazzino (li.) im Duell mit dem Torschützen Christopher Schindle. (Foto: dpa)

Aufatmen beim TSV 1860 München: Nach den heftigen Führungsquerelen hat der Zweitligist gegen den Karlsruher SC den ersten Saisonsieg eingefahren. Christopher Schindler (35. Minute) und Stefan Aigner (56.) erzielten jeweils nach Eckbällen die Tore beim 2:1 (1:1)-Erfolg der Löwen.

Für den KSC war bei seiner ersten Niederlage vor 26.600 Zuschauern in der Münchner Arena Kapitän Alexander Iaschwili (37.) per Foulelfmeter erfolgreich. Im zweiten Samstagsspiel erlebte Union eine derbe Heimklatsche gegen Fürth.

Partie hart umkämpft

Der arabische Investor Hasan Ismaik hatte das Löwen-Team vor der Partie im Hotel aufgesucht und eine kurze Ansprache gehalten, die "sehr locker rüberkam", wie Trainer Reiner Maurer berichtete.

Locker fiel den 60ern das Siegen in der abwechslungsreichen Partie jedoch nicht. Der KSC hielt kämpferisch dagegen und hatte in Torwart Dirk Orlishausen einen starken Rückhalt. Schindlers umjubeltes Führungstor glich Iaschwili fast im Gegenzug nach einem Foul von Stahl an Marco Terrazino aus. Beim Münchner Siegtreffer war Aigner nach einer Kopfballverlängerung von Abwehrspieler Kai Bülow erfolgreich. Die besten Ausgleichschancen für den KSC vergab Klemen Lavric (59./67.).

Derbe Klatsche für Union

Der 1. FC Union Berlin hat eine turbulente Woche mit einer deftigen Heimpleite abgeschlossen. Der Hauptstadtklub unterlag der SpVgg Greuther Fürth mit 0:4 (0:2). Vor 15.004 Zuschauern trafen Heinrich Schmidtgal (8. Minute), Olivier Occean (26., 50.) und Bernd Nehrig (80./Foulelfmeter) für die Franken, die ihren ersten Saisonsieg feierten. Der kasachische Nationalspieler Schmidtgal sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (57.). Union-Kapitän Torsten Mattuschka scheiterte mit einem Foulelfmeter an Fürth-Keeper Max Grün (76.).

In einem gutklassigen Spiel hatten beide Mannschaften viele gute Torchancen. Fürth agierte jedoch deutlich effizienter und zeigte beim Torabschluss die nötige Konsequenz.

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