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Deutsche Wasserballer dank King Kong weiter

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Deutsche Wasserballer ziehen ins Viertelfinale ein

28.07.2011, 16:45 Uhr | dpa

Als fast nichts mehr ging, musste King Kong ran. Deutschlands Wasserballer stehen nach einem mühsamen 8:6 gegen Außenseiter Japan im Viertelfinale der Schwimm-WM - und durften sich dafür bei ihrem Torhüter Roger Kong bedanken. "Wenn King Kong am Schluss die Bälle nicht hält, hätte das noch schiefgehen können", sagte Bundestrainer Hagen Stamm. Der WM-Sechste trifft nun auf Titelverteidiger und Topfavorit Serbien.

"Wenn wir so gegen die spielen, verlieren wir mit 15 Toren", grantelte Stamm und setzte mit grimmiger Miene hinterher: "Aber wir werden nicht wieder so spielen." Kapitän Marc Politze nahm die im Gegensatz zu überzeugenden Gruppenspielen erschreckend schwache Leistung mit Galgenhumor: "Wenn die Serben uns gesehen haben, werden sie uns auf jeden Fall unterschätzen."

Keine Sicherheit trotz schneller Führung

Deutschland tat sich gegen die körperlich unterlegenen Japaner schwer und konnte an gute Leistungen der Vorrunde mit dem Sieg gegen den Olympia-Zweiten USA und auch dem 6:7 gegen Vize-Europameister Italien nie anknüpfen. Das schnelle 2:0 gab keine Sicherheit, die lautstarke Unterstützung der über 100 Mitglieder der deutschen Schwimmjugend keinen Rückenwind.

Ohne die weiter verletzen Stammkräfte - Florian Naroska musste mit einer Oberarmzerrung passen, Torhüter-Urgestein Alexander Tchigir wegen Adduktorenproblemen - fehlte in der Abwehr die Stabilität. Nach dem schnellen 2:0 lief nur noch wenig zusammen, Japan ging sogar 3:2 in Führung und hielt das Spiel bis zum Schluss offen.

"Hosenscheißer"-Tore retten deutsches Team

Tchigir-Vertreter Roger Kong hielt dann den Sieg mit Paraden fest, Trainersohn Marko Stamm sorgte mit seinem dritten Treffer für die Entscheidung. "Dass ein Hosenscheißer hier drei Tore werfen muss, ist schon bezeichnend", sagte Vater Hagen und spielte auf die im Kader grassierenden Magen-Darm-Probleme an. Zudem bemängelte er, 50 Prozent des Teams hätten "die Ohren auf Durchzug gestellt". Und er wunderte sich, dass einem Spieler bei der Einwechslung die "Beine gezittert" hätten. Stamms Rezept für Serbien: "Ich werde Tabletten gegen Zittern ausgeben."

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