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Sorge um Britta Steffen bei der Schwimm-WM

26.07.2011, 12:06 Uhr | dapd

Sorge um Britta Steffen bei der Schwimm-WM. Britta Steffen, bremst ein Infekt die Weltklasseschwimmerin? (Foto: imago)

Britta Steffen, bremst ein Infekt die Weltklasseschwimmerin? (Foto: imago)

Erst rätselte Britta Steffen über ihre WM-Form - nun sorgt sich der Bundestrainer um die Gesundheit der Doppel-Olympiasiegerin.
"Wenn eine Britta Steffen als Doppel-Olympiasiegerin und Doppel-Weltmeisterin nicht unter den ersten Zwei in der Welt ist, gibt es immer Sorgen."

Keine Untersuchungen geplant

Vorerst jedoch soll die 27-jährige Berlinerin ihr vorgesehenes Programm abspulen. "Britta bereitet sich ganz normal auf ihr Rennen am Donnerstag vor", sagte Chefcoach Dirk Lange mit Blick auf den Vorlauf über 100 Meter Freistil. "Es sind keine Untersuchungen im Vorfeld geplant", stellte Lange klar. Zuvor hatte die Meldung die Runde gemacht, Steffen müsse ärztlich untersucht werden, ihre Einzelstarts seien fraglich. Lange hatte selbst die Frage aufgeworfen, ob die 27-Jährige vielleicht erkrankt sei.

"Nicht mehr als ein Trabi"


Magere 54,51 Sekunden waren auf dem Videowürfel im Oriental Sports Center am Sonntag nach dem Rennen der 4 x 100 Meter Freistil-Staffel zu lesen gewesen. Steffen hatte sich selbst gewundert, war ratlos über diese auch im Vergleich zur deutschen Meisterschaft deutlich schlechtere Zeit (54,14); sie sah sich weit weg von der Geschwindigkeit eines "Super-Autos". "Britta Steffen ist gerade nicht mehr als ein Trabi", hatte die hoch gehandelte Athletin erklärt.


Leidet Steffen an einem Infekt?

Im ZDF-Morgenmagazin warf Lange die Frage auf, ob Steffen vielleicht mit einem Infekt belastet sein könnte. Nach der WM 2009 hatte Steffen aus gesundheitlichen Gründen lange pausieren müssen, ehe sie Ende 2010 bei der Kurzbahn-EM ins internationale Wettkampfbecken zurückgekehrt war. Jetzt in Shanghai kehrte sie gegen die Weltelite auf die Langbahn zurück.

Der Bundestrainer erlebte nach dem Sonntags-Rennen eine "überraschte" Steffen. "Sie war natürlich nicht zufrieden, wie wir auch nicht mit ihrer 100-Meter-Leistung in der Staffel", sagte der Bundestrainer. Steffen selbst wirkte nach dem Rennen so, als sei die neue gewünschte Lockerheit gleich wieder dahin. Ihre Äußerungen klangen so, als habe sie die WM-Chancen gleich begraben. Freund Paul Biedermann hatte da mehr Zuversicht ausgestrahlt und erklärt, dass seine Partnerin vielleicht Sachen aus der Emotion heraus gesagt habe.

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