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Schwimm-WM: "Bitterer Vormittag" für die deutschen Schwimmer

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Schwimm-WM  

"Bitterer Vormittag" für die deutschen Schwimmer

28.07.2011, 09:25 Uhr | dpa

Schwimm-WM: "Bitterer Vormittag" für die deutschen Schwimmer. Marco di Carli hat bei der Schwimm-Weltmeisterschaft in Shanghai seine Ziele nicht erreicht. (Foto: imago)

Marco di Carli hat bei der Schwimm-Weltmeisterschaft in Shanghai seine Ziele nicht erreicht. (Foto: imago)

Bei der Schwimm-WM sind zwei deutsche Hoffnungsträger überraschend bereits in den Vorläufen auf der Strecke geblieben. Der als Weltjahresbester nach Shanghai gereiste Marco Di Carli verpasste über 100 Meter Freistil ebenso das Halbfinale wie Kurzbahn-Europameister Markus Deibler. "Das war ein sehr bitterer Vormittag für uns", sagte Bundestrainer Dirk Lange.

Wenigstens schafften Jenny Mensing über 50 Meter Rücken und Lagenspezialist Jan David Schepers als jeweilige 16. knapp den Einzug in das Halbfinale.

"Das war ein Scheißrennen"

Di Carli schlug als Vorlauf-19. erst nach 49,00 Sekunden an - 7/100 fehlten zum Halbfinale der besten 16. Bei den deutschen Meisterschaften Anfang Juni war Di Carli noch 48,24 geschwommen. "Das war ein Scheißrennen. Ich weiß nicht, wieso. 49,0 ist unter aller Sau. Der Blick auf die Anzeigetafel war ein Schock", sagte der 26-Jährige enttäuscht.

Lange: "Kleines Desaster"

Noch beim Einschwimmen kurz vor dem Start habe er sich gut gefühlt. "Die letzen 15 Meter wurden unerträglich hart, da konnte ich die Technik nicht mehr halten." Bundestrainer Lange wunderte sich, warum die Sprinter wie Britta Steffen und Di Carli im Gegensatz zu ihren Trainingsleistungen nicht in Fahrt kommen. "Im Sprintbereich war das schon ein kleines Desaster, was da ablief", sagte Lange.

Deibler hatte zugunsten des folgenden Vorlaufs über 200 Meter Lagen auf die Freistil-Strecke verzichtet. Doch das zahlte sich nicht aus. 2:00,99 Minuten reichten nur zu Platz 22. "Das war einfach nur schlecht", sagte der Hamburger. Bei den nationalen Titelkämpfen war Deibler noch 1,32 Sekunden schneller geschwommen.

Im Endlauf über 200 Meter Freistil holte der amerikanische Schwimm-Superstar Michael Phelps seinen ersten Titel. Der 14-malige Olympiasieger schwamm in 1:53,34 Minuten mit Weltjahresbestzeit zu Gold. Silber ging an den Japaner Takeshi Matsuda, der 1:54,01 Minuten brauchte. Dritter wurde der Chinese Wu Peng in 1:54,67. Für Phelps war es der 23. WM-Titel insgesamt. Über 200 Meter Freistil hatte er sich noch mit Silber zufriedengeben müssen. Mit der 4 x 100 Meter Freistil-Staffel hatte es nur zu Bronze gereicht.

Steffen kommt in Fahrt

Vor dem ersten WM-Einzelstart von Titelverteidigerin Britta Steffen verbreiten die Verantwortlichen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) vorsichtigen Optimismus. "Sie hat heute Morgen trainiert. Die Formkurve geht nach oben, langsam fängt sie an zu laufen", sagte Lange. Die Doppel-Olympiasiegerin zog morgens um sieben ihre Bahnen im Wettkampfbecken des Oriental Sports Centre. Sie kündigte an, dass sie über die 100 Meter Freistil am Donnerstag nach ihrer zuvor enttäuschenden Leistung in der Bronze-Staffel "definitiv" starten werde.

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