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Britta Steffen reist vorzeitig von Schwimm-WM ab

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Britta Steffen reist vorzeitig ab

29.07.2011, 13:52 Uhr | t-online.de, dpa

Am Tag nach ihrem WM-K.o. hat Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen ihre Sachen gepackt und ist fluchtartig nach Deutschland heimgereist. "Es ist ihre Entscheidung", sagte der Direktor Leistungssport im Deutschen Schwimm-Verband, Lutz Buschkow, 27 Stunden nach Steffens WM-Verzicht.

Es gebe verschiedene Beweggründe, die im Detail noch nicht benannt werden sollten, sagte Buschkow und ließ damit Platz für Spekulationen. "Es ist einfach so, dementsprechend haben wir das so realisiert."

Lange: "Kann das hundertprozentig nachvollziehen"

Bundestrainer Dirk Lange war nach den Vorläufen noch davon ausgegangen, dass Steffen bis zum WM-Ende am Sonntag in Shanghai bleibt und die Mannschaft unterstützen wird. Groß thematisieren mochte Lange das Thema um die entthronte Titelverteidigerin aber nicht mehr. "Ich mache mir weniger Gedanken über die Leute, die draußen sind, sondern mehr über die, die im Wasser sind", sagte Lange. Grundsätzlich konnte er den Titelkampf-Abbruch seiner wichtigsten Sportlerin verstehen.

"Um da eine ruhige Olympia-Vorbereitung nicht zu gefährden, kann ich das hundertprozentig nachvollziehen", sagte Lange. Warum solle sie jetzt hier Niederlagen kassieren, "wir wissen ja, wo der Leistungsstand ist."

Steffens Absagen sorgen für Kritik

Doppel-Olympiasiegerin Steffen hatte nach enttäuschenden Freistil-Leistungen ihre weiteren WM-Starts abgesagt. Ihr Verzicht auch auf die Lagen-Staffel hatte Kritik hervorgerufen. "Egoistisch", nannte das Staffel-Kollegin Daniela Schreiber. Teamsprecherin Dorothea Brandt erklärte dagegen: "Ich bin der Meinung, dass sie das darf." Rückenspezialistin Jenny Mensing sah durch den Staffel-Verzicht von Steffen die Chancen auf eine gute Platzierung des Quartetts nicht geschmälert.

Steffens Freund Paul Biedermann hatte sich um seine beim internationalen Langbahn-Comeback gescheiterte Freundin gekümmert und erwartet sie mit Blick auf die Olympischen Sommerspiele 2012 in London stark zurück. "Sie wird auf keinen Fall deswegen aufhören. Sie schaut jetzt auf Olympia, hakt jetzt diese WM ab", sagte der 24-Jährige.

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