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Schwimm-WM: DSV-Talent vom Lehn gewinnt Bronze

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Bronze beim WM-Debüt

23.05.2012, 09:07 Uhr | sid, dapd, dpa

Schwimm-WM: DSV-Talent vom Lehn gewinnt Bronze. DSV-Nachwuchsschwimmer Christian vom Lehn freut sich über Bronze. (Foto: dpa)

DSV-Nachwuchsschwimmer Christian vom Lehn freut sich über Bronze. (Foto: dpa)

Erneuter Podest-Platz für Deutschland bei der Schwimm-WM in Shanghai: Junioren-Europameister Christian vom Lehn hat bei seinem WM-Debüt die vierte Bronzemedaille für die deutschen Schwimmer gewonnen. Der 19-Jährige erreichte durch einen starken Schlussspurt im Finale über 200 Meter Brust in 2:09,06 Minuten noch den dritten Platz hinter Titelverteidiger Daniel Gyurta aus Ungarn (2:08,41) und Olympiasieger Kosuke Kitajima aus Japan (2:08,63).

Es war die insgesamt zwölfte WM-Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) in Shanghai. "Ich wusste, dass ich es kann", sagte der Abiturient, der im Mai seine Schullaufbahn erfolgreich beendet hatte. Ausgerechnet der jüngste deutsche Schwimmer konnte noch Glanz versprühen.

Der Abiturient, der im Mai seine Schullaufbahn erfolgreich beendet hatte, zeigte in China keinerlei Prüfungsangst: "Ich war schon nervös", gab vom Lehn zu, "aber man braucht auch die nötige Gelassenheit. Die hatte ich."

Deutsche Freistil-Staffel wird Vierter

Die 4 x 200-Meter-Freistilstaffel um den doppelten Bronzemedaillengewinner Paul Biedermann verpasste unterdessen im WM-Finale nur knapp das Podest. Das Quartett mit Startschwimmer Biedermann, Tim Wallburger, Christoph Fildebrandt und Benjamin Starke kam in 7:08,32 Minuten auf den vierten Rang. Seriensieger USA mit den Stars Michael Phelps und Ryan Lochte holte sich in 7:02,67 Minuten das vierte Gold in Folge. Silber ging an Frankreich vor China.

Lochte sichert sich drittes Gold

US-Star Lochte gewann zudem sein drittes Gold im Finale über 200 Meter Rücken. Der 26-Jährige, der schon über 200 Meter Freistil und 200 Meter Lagen triumphiert hatte, ließ seinen Konkurrenten keine Chance. In 1:52,96 Minuten schlug der Olympiasieger deutlich vor dem Japaner Ryosuke Irie (1:54,11) und dem Amerikaner Tyler Clary (1:54,69) an. Es war sein insgesamt zehnter WM-Titel. Der Darmstädter Yannick Lebherz war im Halbfinale ausgeschieden.

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