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Schwimm-WM: Phelps holt 25. WM-Titel - DSV-Staffel disqualifiziert

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DSV-Staffel disqualifiziert - Phelps holt 25. WM-Titel

23.05.2012, 09:05 Uhr | sid, dapd, dpa

Schwimm-WM: Phelps holt 25. WM-Titel - DSV-Staffel disqualifiziert. Der 25. WM-Titel ist perfekt: US-Schwimmer Michael Phelps. (Foto: dpa)

Der 25. WM-Titel ist perfekt: US-Schwimmer Michael Phelps. (Foto: dpa)

Keiner kann "The Baltimore Bullet" stoppen: Rekord-Olympiasieger Michael Phelps hat bei der Schwimm-WM in Shanghai ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert. Der US-Star gewann über 100 Meter Schmetterling und sicherte sich damit seinen insgesamt 25. WM-Titel. Phelps verwies in 50,71 Sekunden den Polen Konrad Czerniak (51,15) und seinen Landsmann Tyler McGill (51,26) sicher auf die Plätze zwei und drei.

Für Phelps war es das dritte Gold in China. Über 200 Meter Freistil und 200 Meter Lagen hatte der 26-Jährige gegen seinen Teamkollegen Ryan Lochte allerdings auch empfindliche Niederlagen hinnehmen müssen.

Deutsche Staffel disqualifiziert

Ohne die abgereiste Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen schwamm die deutsche Lagenstaffel erst deutlich hinterher, dann wurde das DSV-Quartett auch noch disqualifiziert. In der Besetzung Jenny Mensing, Sarah Poewe, Sina Sutter und Daniela Schreiber kam das Team, das vor zwei Jahren in Rom noch Bronze gewonnen hatte, in 4:00,78 Minuten nur auf Platz sieben.

Wegen eines Wechselfehlers von Mensing zu Poewe wurde die Staffel aber aus der Wertung genommen. Gold holte sich die US-Staffel (3:52, 36) vor Titelverteidiger China (3:55,61) und Australien (3:57,13). "Wir sind volles Risiko gegangen. Da kann so etwas schnell passieren", sagte Sutter. Ein Trost ist, dass die Staffel durch den Endlaufeinzug bereits das Ticket für Olympia im kommenden Jahr in London gelöst hatte.

Schwimm-WM - Video 
Schwimm-WM: Britta Steffen gibt enttäuscht auf

Verzicht auf weitere Starts nach Platz 16 in den Vorläufen. Video

Meeuw scheidet aus

Nach dem Scheitern der 27-jährigen Berlinerin Dorothea Brand über 50 Meter Freistil schied unterdessen auch Rückkehrer Helge Meeuw im Halbfinale aus. Der Magdeburger, der sich nach einjähriger Uni- und Babypause zurückgemeldet hatte, kam über 50 Meter Rücken in 25,20 Sekunden nur auf den zehnten Platz. Halbfinal-Bester war der Brite Liam Tancock in 24,62 Sekunden.

Eine Demütigung erlebte Christian Kubusch über 1500 Meter Freistil. Der Magdeburger scheiterte im Vorlauf in 15:27,68 Minuten auf Platz 21. "Ich entschuldige mich bei Deutschland für diese Leistung", sagte der Vize-Europameister über 800 Meter kleinlaut.

16-jährige Amerikanerin holt Gold

Melissa Franklin aus den USA schlug derweil über 200 Meter Rücken als Erste an und verpasste einen neuen Weltrekord nur knapp. Die 16-Jährige blieb in 2:05,10 Minuten nur 29 Hundertstel Sekunden über der Bestzeit von Kirsty Coventry aus Zimbabwe. Hinter Franklin kamen die Australierin Belinda Hocking und Sharon Rouwendahl aus den Niederlanden auf die Plätze. Titelverteidigerin Coventry hatte ebenso wie die Wiesbadenerin Jenny Mensing das Finale verpasst.

Cielo erneut Schnellster

Der umstrittene Olympiasieger Cesar Cielo aus Brasilien feierte zudem seinen zweiten Titel. Der 24-Jährige, der trotz Dopingbefunds starten durfte, siegte im Finale über 50 Meter Freistil in 21,52 Sekunden vor dem Italiener Luca Dotta (21,90) und dem französischen Ex-Europameister Alain Bernard (21,92). Der Weltrekordler hatte bereits über 50 Meter Schmetterling triumphiert.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte seinen Freispruch damit erklärt, dass das Diuretikum Furosemid - wie von Cielo behauptet - durch eine verunreinigte Koffeinkapsel in seinen Körper gelangt war. Der deutsche Meister Marco di Carli war im Vorlauf ausgeschieden.

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