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Formel 1: Rücktrittsgedanken bei Schumacher

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Spekulationen über vorzeitigen Rücktritt von Schumacher

09.08.2011, 12:02 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel 1: Rücktrittsgedanken bei Schumacher. Michael Schumachers Erfolge der Vergangenheit scheinen nichts mehr wert zu sein. (Foto: Imago).

Michael Schumachers Erfolge der Vergangenheit scheinen nichts mehr wert zu sein. (Foto: Imago).

Das überraschende Formel-1-Comeback von Michael Schumacher zu Beginn der Saison 2010 war eine Sensation und mit hohen Erwartungen verbunden - sowohl auf Seiten der Fans als auch bei Schumacher selbst. Doch der "zweiten" Karriere droht ein vorzeitiges Ende. Nach einem Bericht des "Corriere dello Sport" könnte der siebenmalige Weltmeister die Lust verlieren, seinen Dreijahresvertrag bei Mercedes GP zu erfüllen.

"Ich bin mit einer klaren Aufgabe zu Mercedes gekommen. Es ging nicht darum, um jeden Preis zum Sieg zu fahren, sondern es ging um den Aufbau des Teams", wird Schumacher in der italienischen Zeitung zitiert. "Wir arbeiten hart, das Auto ist im zweiten Jahr und hat immer noch diverse Unwägbarkeiten - aber es wird besser. Wenn überhaupt, dann bin ich das Problem. Aber damit gehe ich heutzutage entspannter um." Klare Worte des Rekorchampions, der offenbar nicht um jeden Preis in der Formel 1 bleiben will.

"Ich weiß nicht, ob meine Denkweise für das Team die richtige ist"

"Ich habe ausreichend Erfahrung. Ich weiß, wann man sich auf den Punkt konzentrieren muss. Aber ich weiß nicht, ob meine Denkweise für das Team die richtige ist. Zum richtigen Zeitpunkt müssen wir uns überlegen, ob ich weitermache oder mit der Formel 1 aufhöre", sagte Schumacher.

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Teamchef lässt Schumacher alle Möglichkeiten offen

Ross Brawn, der Teamchef von Mercedes GP, schätzt hingegen den Wert von Schumacher für das Team. "Wir haben ihn in unser Team geholt, damit er das Auto entwickelt. Er hat einen Dreijahresvertrag und wir sind sehr zufrieden mit ihm." Allerdings weiß auch der Brite, dass er dem 42-Jährigen keine Steine in den Weg legen kann, sollte dieser keine Lust mehr verspüren. "Wenn sich Schumacher aber nicht mehr wohlfühlt, dann müssen wir darüber sprechen. Man kann niemanden zu etwas zwingen, was er nicht will. Wir glauben an ihn, er ist ein wichtiges Element im Team", sagte Brawn.

Kritik seit Comeback

Der Wiedereinstieg von Schumacher in die Formel 1 ließ Hoffnungen auf einen neuen Titel wachsen. Doch Schumacher konnte nicht mehr an seine früheren Leistungen anknüpfen. Kritiker stellten dem Kerpener wiederholt ein mangelhaftes Zeugnis aus. "Langsam aber sicher beginnt das Ganze zu einer Enttäuschung zu werden, das hat Michael selbst gesagt", erklärte sein Ex-Teamchef Eddie Jordan. Möglicherweise ist die aktuelle Saison die letzte von Schumacher.

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