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Borussia Dortmund verliert beim Angstgegner

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Der Meister stolpert über Hoffenheim

13.08.2011, 17:24 Uhr | dpa

Borussia Dortmund verliert beim Angstgegner. Hoffenheims Sebastian Rudy (li.) und Robert Lewandowski vom BVB im Kopfballduell. (Foto: Reuters)

Hoffenheims Sebastian Rudy (li.) und Robert Lewandowski vom BVB im Kopfballduell. (Foto: Reuters)

Nur eine Woche nach der Auftakt-Gala ist Titelverteidiger Borussia Dortmund von 1899 Hoffenheim entzaubert worden. Wie schon im Vorjahr kassierte der Deutsche Meister bei seinem Angstgegner eine 0:1 (0:1)-Niederlage und musste den ersten Rückschlag in der noch jungen Bundesligasaison hinnehmen.

Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena sorgte Sejad Salihovic mit einem Freistoß-Knaller aus 30 Metern in der 9. Minute für den verdienten Hoffenheimer Sieg. "Das war ein Sensationstor", schwärmte selbst BVB-Trainer Jürgen Klopp bei LIGA total!.

Firmino ans Gebälk

Die Hausherren starteten furios in die Partie. Schon nach sechs Minuten lag die Führung in der Luft, doch Roberto Firmino traf mit einem Schuss aus 20 Metern nur die Lattenunterkante. Die Dortmunder schienen diesen Warnschuss jedoch überhört zu haben.

Nur drei Minuten später musste BVB-Keeper Roman Weidenfeller nach Salihovics kapitalem Freistoß den Ball aus dem Netz holen. „Ich habe einfach draufgehalten und gedacht: vielleicht geht er rein", sagte Salihovic später. Der verdiente Führungstreffer war Wasser auf die Mühlen der lauf- und kampfstarken Hoffenheimer, die dem Meister keinen Raum für dessen gefürchtetes Kurzpassspiel ließen.

BVB kommt nicht ins Rollen

Bereits nach zehn Minuten riss es Jürgen Klopp von seiner Bank - aber nicht etwa vor Begeisterung. Stockfehler und Fehlpässe in sonst nicht gekannter Häufigkeit brachten den Meistertrainer auf die Palme. Zudem agierten seine Spieler viel zu lässig und blieben in den Zweikämpfen oft nur zweiter Sieger.

Von Mario Götze, Shinji Kagawa und Ilkay Gündogan war nichts zu sehen. Die BVB-Jungstars wurden im Mittelfeld stets von zwei Gegenspielern attackiert und konnten keine Akzente setzen. Für Götze, der die Fans beim 3:2-Länderspielsieg der DFB-Auswahl gegen Brasilien noch verzaubert hatte, war der Arbeitstag schon nach 54 Minuten beendet. Kurz darauf holte Klopp auch Gündogan vom Feld, für Kagawa war in der 75. Minute Schluss.

Starke hält Stark

Zu diesem Zeitpunkt rannte die Borussia immer noch verzweifelt dem Rückstand hinterher. Erst nach einer halben Stunde hatte sich der BVB erste Chancen erarbeitet. Kevin Großkreutz scheiterte innerhalb von 120 Sekunden zweimal am gut reagierenden Tom Starke im TSG-Tor, der auch bei einem Kopfball von Felipe Santana (33.) auf dem Posten war.

Eine Initialzündung war dies aber nicht. Die erste Möglichkeit nach dem Wechsel gehörte erneut dem Gastgeber, als Firmino (53.) an Weidenfeller scheiterte. Danach legte Dortmund zwar wieder zu, aber der für Gündogan gekommene Ivan Perisic (63.) traf mit einem Kopfball nur die Latte.

Hoffenheim stand in der Defensive kompakt und wartete gegen die mit zunehmender Spielzeit aufrückenden Gäste auf Konter. Chancen ergaben sich allerdings nicht. Weil aber auch die Gäste ihr Pulver verschossen hatten, reichte es am Ende zum umjubelten Erfolg.

2. Spieltag

FC Schalke 04

-

1. FC Köln

5:1

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Hamburger SV

-

Hertha BSC

2:2

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SC Freiburg

-

FSV Mainz 05

1:2

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TSG 1899 Hoffenheim

-

Borussia Dortmund

1:0

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VfL Wolfsburg

-

FC Bayern München

0:1

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1. FC Nürnberg

-

Hannover 96

1:2

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Borussia Mönchengladbach

-

VfB Stuttgart

1:1

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1. FC Kaiserslautern

-

FC Augsburg

1:1

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Bayer Leverkusen

-

Werder Bremen

1:0

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