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Triathlon: Missgeschicke retteten Stadler das Leben

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Missgeschicke retteten Stadler das Leben

12.08.2011, 18:33 Uhr | sid

Triathlon: Missgeschicke retteten Stadler das Leben. Normann Stadler kann sich glücklich schätzen, noch zu leben. (Foto: dpa)

Normann Stadler kann sich glücklich schätzen, noch zu leben. (Foto: dpa)

Technische Pannen bei seinen letzten beiden Rennen als Triathlon-Profi haben dem zweimaligen Hawaii-Sieger Normann Stadler möglicherweise das Leben gerettet. Wegen einer krankhaften Verdickung der Hauptschlagader, die später zu einer Operation und dann zum Karriereende führte, schwebte der 38-Jährige anscheinend schon bei seinen letzten Starts Anfang Juni dieses Jahres in Lebensgefahr.

"Beim Triathlon im Kraichgau platzte mir bei meinem Rad ein Reifen, eine Woche später riss mir in Spanien die Gangschaltung. Die beiden Missgeschicke retteten mir das Leben. Meine Hauptschlagader zum Herzen hätte jederzeit platzen können", sagte Stadler dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Die Aorta war sieben Zentimeter dick. Normal sind vier, ab fünf wird es lebensgefährlich. In der Klinik haben mir die Ärzte gesagt, dass ich froh sein könne, dass ich nicht zum Laufen gekommen bin."

Geschwommen wie ein Anfänger

Probleme bekam Stadler dann im folgenden Trainingslager in Eberbach, wo ein Schwimmtest "voll daneben" ging. Er sei "geschwommen wie ein Anfänger" und musste sich nach 50 Metern am Beckenrand festhalten. Während er noch von einem Eisenmangel ausging, attestierten die Ärzte ein Herzproblem.

Ursache unklar

Die Ursache der Probleme liegen für Stadler auch nach der erfolgreichen Operation im Dunkeln. "Beim letzten großen Check war noch alles bestens. Die Ärzte wissen es nicht genau. Es kann mit meinem Unfall im Frühjahr auf Mallorca zu tun haben. Dort bin ich mit dem Rennrad über die Leitplanke geknallt und auf dem Brustkorb gelandet. Es kann aber auch eine verschleppte Viruserkrankung gewesen sein.'

Comeback nicht ausgeschlossen

Dass er möglicherweise doch noch mal einen Ironman bestreiten wird, will Stadler nicht ausschließen. "Ich weiß nur, dass es mir nicht reichen wird, einmal die Woche am Neckar rumzuradeln", sagte Stadler. Ganz abgeschlossen habe er damit noch nicht.

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