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Formel 1: Ex-Manager Willi Weber hält weiter zu Michael Schumacher

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Willi Weber: "Michael kneift nicht"

12.08.2011, 12:22 Uhr | t-online.de, dapd

Formel 1: Ex-Manager Willi Weber hält weiter zu Michael Schumacher. Willi Weber (li.) im Gespräch mit Michael Schumacher (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Willi Weber (li.) im Gespräch mit Michael Schumacher (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Die Erfolge bleiben aus, die Kritik wird lauter - doch Willi Weber schließt einen Rücktritt des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher kategorisch aus. "Michael kneift nicht. Er hat etwas begonnen, und das wird er auch zu Ende führen", sagte der ehemalige Schumacher-Manager.

Für Weber ist sein einstiger Schützling auch heute noch "der beste Rennfahrer der Welt". Der Schwabe glaubt fest daran, dass Schumacher wieder Rennen gewinnen wird, wenn Mercedes ihm das entsprechende Auto dafür geben kann. Dann wäre auch der achte WM-Titel keine Utopie mehr. "Das will ich nicht ausschließen", sagt Weber.

Rückendeckung von Norbert Haug

Aber nicht nur Weber, auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug glaubt nach wie vor an gemeinsame Sternstunden mit dem siebenmaligen Weltmeister. "Michael Schumacher ist motivierter und engagierter denn je, er wird weiterfahren und Erfolg haben", sagte Haug. Sobald Mercedes ihm ein siegfähiges Auto gebe, werde Schumacher auch gewinnen, sagte Haug und lobte die fahrerischen Fähigkeiten des 42-Jährigen: "Sein Speed in den Rennen lag zuletzt meist auf einem Niveau mit dem von Nico Rosberg. Und der gehört anerkanntermaßen zu den allerschnellsten und allerbesten Fahrern im Feld."

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Lauda legt Schumacher den Rücktritt nahe

In den vergangenen Tagen hatte Schumacher selbst die Gerüchte um einen vorzeitigen Rücktritt vom Comeback angefacht. "Wenn überhaupt, dann bin ich das Problem", sagte er gegenüber dem "Corriere dello Sport". Schumacher ließ aber über seine Managerin umgehend dementieren, er denke an einen Rückzug aus der Formel 1. Genau dieser wurde ihm allerdings von Niki Lauda nahe gelegt.

Schumacher hatte seine beispiellose Karriere nach der Saison 2006 nach sieben WM-Titeln und insgesamt 91 Grand-Prix-Siegen zunächst beendet. Nach dreijähriger Pause unterschrieb er bei Mercedes einen Dreijahresvertrag und kehrte in der vergangenen Saison zurück. In dieser Zeit hat der 42-Jährige allerdings nicht einmal den Sprung zurück aufs Siegerpodest geschafft.

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