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Fabian Hambüchen geht "volles Risiko"

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Fabian Hambüchen geht "volles Risiko"

12.08.2011, 18:38 Uhr | dpa

Fabian Hambüchen geht "volles Risiko". Fabian Hambüchen muss sich wieder rankämpfen. (Foto: imago)

Fabian Hambüchen muss sich wieder rankämpfen. (Foto: imago)

Das Comeback ist geglückt, aber jetzt wird es erst richtig ernst. Für die WM-Qualifikation der deutschen Turner im rheinland-pfälzischen Altendiez kündigt der deutsche Super-Star Fabian Hambüchen "volles Risiko" an. "No risk, no fun", so lautet seine Devise für den Wettkampf am Samstag, bei dem er erstmals seit elf Monaten wieder auf Philipp Boy und Marcel Nguyen trifft, die seine Zwangspause wegen Achillessehnen-Operation zu viel beachteten Titelgewinnen bei den Europameisterschaften in Berlin genutzt hatten.

Da Cheftrainer Andreas Hirsch keinen Bonus für die Nominierung des sechsköpfigen Teams für die Weltmeisterschaften in Tokio (7. bis 16. Oktober) vergibt, darf sich Hambüchen aber kaum gravierende Patzer leisten. "Ich mache mir keinen Druck. Mein großes Ziel ist Olympia. Die WM ist kein absolutes Muss", sagte Hambüchen. Doch er räumte auch ein, dass ihn eine Nichtnominierung schon schmerzen würde: "Ich würde mich riesig freuen, in Tokio dabei zu sein. Es wäre das Highlight dieses Jahres."

Notfallplan für Hambüchen

Auf die Frage, ob er denn nach seiner tollen Reck-Übung vorige Woche in Heidelberg noch Zweifel an einem Start in Tokio hege, sagte Hambüchen: "Nein, Zweifel sind das nicht. Aber da es für die Mannschaft vorrangig um die Olympia-Tickets geht und damit die Mehrkämpfer im Vorteil sind, kann der Fall eintreten", sagte der 23-Jährige. Für diesen Fall gebe es einen Notplan, der gemeinsam mit Hirsch aufgestellt wurde. "Wir haben besprochen, wie ich mich auch ohne WM über die Challenge-Turniere in Gent und Maribor optimal für Olympia in Schwung bringen könnte", erklärte Hambüchen.

Aber nun freut sich der Ex-Weltmeister, Olympia-Dritte und sechsmalige Europameister auf den Wettkampf in der Turn-Provinz. "Es wird spannend. Und es ist auch nicht schlimm, dass ich noch nicht alle sechs Geräte bestreiten kann. Philipp Boy und Marcel Nguyen werden sich im Mehrkampf ein tolles Duell liefern", sagte Hambüchen, der sein Comeback mit zwei Kilo mehr Muskelmasse als im Vorjahr bestreitet. Er kündigte seinen ersten Sechskampf nach der Zwangspause "auf jeden Fall noch dieses Jahr" an.

Entscheidung über Nominierung noch nicht gefallen

Für Hirsch ist die Nominierung des Teams noch "lange nicht in Sack und Tüten". Da Matthias Fahrig, der Doppel-Europameister von Birmingham 2010, wegen einer entzündeten Fuß-Sohle passen muss und Brian Gladow und Philip Sorrer wegen Verletzungen für die WM definitiv ausfallen, wird die Entscheidung für den Coach kaum einfacher. "Ich brauche jeden Mann. Insofern bin ich froh, dass Fabian wieder dabei ist." Prognosen wollte er nicht abgeben, spricht aber von einem doppelten Handicap für Hambüchen. "Er kann keinen Sechskampf turnen und fehlt genau an den Geräten Boden und Sprung, an denen wir Topleistungen am dringendsten benötigen."

Am Reck aber wird der "Wettkampf der Superlative" erwartet. Hambüchen turnte in der Vorwoche in Heidelberg mit Ausgang 7,5 den Spitzenwert seiner Karriere, und auch Boy und Nguyen bewiesen als Gewinner von Silber und Bronze bei der EM ihre Weltklasse. "Das wird ein Hammer", hofft Hirsch.

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