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Energie Cottbus schlägt Aachen

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Cottbus hält den Anschluss an die Spitze

13.08.2011, 14:46 Uhr | dpa, t-online.de

Energie Cottbus schlägt Aachen. Ivica Banovic und Roger Bernardo jubel über den Treffer zum 1:0 für Energie. (Foto: dpa)

Ivica Banovic und Roger Bernardo jubel über den Treffer zum 1:0 für Energie. (Foto: dpa)

Alemannia Aachen bleibt auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga. Das Team von Peter Hyballa verlor im eigenen Stadion mit 0:2 (0:0) gegen Energie Cottbus auch das vierte Saisonspiel und bleibt somit weiter ohne Punktgewinn. Außerdem sah Sergiu Radu in der 59. Minute nur fünf Minuten nach seiner Einwechselung wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Den Gästen hingegen gelang vor 13.929 Zuschauern durch Tore von Ivica Banovic (53.) und Dimitar Rangelow (74.) die Wiedergutmachung für die 0:5-Heimniederlage am vergangenen Spieltag gegen 1860 München.

Aachens Sturmlauf kommt zu spät

Die Verunsicherung nach dem schlechten Saisonstart mit null Punkten und nur einem Tor war den Hausherren deutlich anzumerken. Viele Fehlpässe, wenig Risiko und keine einzige Torchance in der ersten Halbzeit prägten das Bild des erneut offensiv aufgestellten Tabellenletzten. Erst nach dem Gegentreffer und dem Platzverweis in der zweiten Halbzeit reagierte Aachen mit wütenden Angriffen. Doch mitten in der Sturm- und Drangphase schloss Rangelow einen Konter mit dem zweiten Cottbusser Tor ab.

Fürth beißt sich oben fest

Greuther Fürth hingegen hat seine Aufstiegsambitionen untermauert und den zweiten Tabellenplatz erobert. Beim SC Paderborn siegte die Mannschaft von Trainer Mike Büskens mit 1:0 (0:0). Christopher Nöthe markierte in der 59. Minute nach einer Ecke per Kopf vor 6174 Zuschauern das Tor des Tages. Spielerisch aber hatten die Gäste in Ostwestfalen nur wenig zu bieten. Die Paderborner blieben auch im zweiten Heimspiel der Saison ohne Sieg.

Es war über weite Strecken eine wenig überzeugende Vorstellung von beiden Teams. Die Fürther zogen sich meist in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Fehler des Gegners. Den Paderbornern fehlten aber die Ideen, um den vielen Platz optimal auszunutzen und ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Erst in der zweiten Hälfte nahm das Spiel an Fahrt auf: Doch während Paderborns Enis Alushi aus 13 Metern nur die Latte traf, erzielte auf der Gegenseite nur Augenblicke später Nöthe das Siegtor.

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