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Meister Dortmund muss gegen Nürnberg viel für den Sieg tun

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Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg  

Auch ein Meister muss für einen Sieg gelegentlich arbeiten

20.08.2011, 17:28 Uhr | dpa

Titelverteidiger Borussia Dortmund hat mit einem 2:0 (0:0)-Holpersieg seine Erfolgsserie gegen den 1. FC Nürnberg gewahrt. Vor 78.400 Zuschauern erzielten Robert Lewandowski (50. Minute) und Kevin Großkreutz (80.) die Tore im 59. Bundesligaduell der beiden Klubs. Für den BVB war es das 18. Heimspiel ohne Niederlage und der sechste Sieg im Signal-Iduna-Park in Serie. Für die Nürnberger bleibt Dortmund ein Angstgegner: Seit November 1990 gelang ihnen beim BVB kein Sieg.

Die Dortmunder hatten sich nach dem 0:1 in Hoffenheim im zweiten Heimspiel der Saison viel vorgenommen, wirkten aber in der ersten Hälfte alles andere als meisterlich. Behäbig, uninspiriert und mit wenig Leidenschaft trotteten die Gastgeber über den Rasen. Resultat: kaum zwingende Torchancen - abgesehen von Schüssen von Mario Götze (6.) und Lewandowski (39.). Wenig überzeugend wirkten die Gastgeber auch in der Defensive. Dabei konnte BVB-Coach Jürgen Klopp erstmals wieder seine "Meister"-Abwehrreihe aufbieten: Linksverteidiger Marcel Schmelzer und Neven Subotic rückten nach Verletzungen in dieser Saison wieder in die Viererkette.

Der Club ist zunächst gefährlicher

Die Franken beschränkten sich zwar auf gelegentliche Konter, hatten aber die besseren Möglichkeiten. In der 12. Minute war Subotic nach einer Hereingabe von Timothy Chandler nur einen Tick schneller als der heraneilende Christian Eigler und vereitelte so den Rückstand. Bei der darauffolgenden Ecke köpfte Nürnbergs Abwehrchef Philipp Wollscheid den Ball nur knapp über die Latte. Die beste Chance für die Gäste hatte Jens Hegeler, der allein auf BVB-Keeper Roman Weidenfeller zulief, erst mit einem Heber an ihm scheiterte. Anschließend fand seine scharfe, flache Hereingabe in der Mitte keinen Mitspieler.

Debütant Rakovsky lange beschäftigungslos

Bei Nürnberg gab Jung-Torwart Patrick Rakovsky im größten Stadion der Liga sein Debüt. Dank der Ideenlosigkeit des BVB-Angriffs war der 18-Jährige, der für den verletzten Stammkeeper Raphael Schäfer zwischen den Pfosten stand, in der ersten Halbzeit wenig gefordert. Erst in der 39. Minute zeichnete sich der frühere Schalker gegen den aus Nahdistanz abziehenden Lewandowski mit einer guten Parade erstmals aus.

Lewandowski gelingt rasch nach der Pause der erlösende Treffer

Die Ansprache von BVB-Trainer Klopp in der Pause zeigte nach dem Wiederanpfiff Wirkung und brachte ein schnelles Erfolgserlebnis: In der 50. Minute schoss Lewandowski nach Querpass von Götze aus sechs Metern zum 1:0 ein. Zwölf Minuten später hatte der Pole frei stehend eine weitere Chance, doch Rakovsky war zur Stelle. Pech hatte der BVB in der 74. Minute, als der eingewechselte Ivan Perisic per Kopf nur den Pfosten traf. Glück dagegen hatte Großkreutz, dessen von Timm Klose abgefälschter Ball sich hinter dem etwas weit vor dem Tor stehenden Nürnberger Schlussmann ins Tor senkte.

3. Spieltag

Borussia Mönchengladbach

-

VfL Wolfsburg

4:1

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FC Augsburg

-

TSG 1899 Hoffenheim

0:2

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VfB Stuttgart

-

Bayer Leverkusen

0:1

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FC Bayern München

-

Hamburger SV

5:0

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Borussia Dortmund

-

1. FC Nürnberg

2:0

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SV Werder Bremen

-

SC Freiburg

5:3

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1. FC Köln

-

1. FC Kaiserslautern

1:1

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1. FSV Mainz 05

-

FC Schalke 04

2:4

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Hannover 96

-

Hertha BSC

1:1

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