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Entfesselte Gladbacher stürmen an die Spitze der Bundesliga

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Bundesliga - Freitagsspiel  

Gladbach stürmt an die Tabellenspitze

19.08.2011, 21:54 Uhr | t-online.de

Am Abend des 25. Mai 2011 sprang Borussia Mönchengladbach der 2. Bundesliga im letzten Moment von der Schippe. Am Abend des 19. August 2011 ist der fünfmalige Meister in beeindruckender Manier vorläufig an die Spitze der Bundesliga gesprungen: Mit 4:1 (3:1) gewannen die Fohlen gegen den VfL Wolfsburg. Auch der zweite Beinahe-Absteiger des Vorjahres hätte durch einen Sieg zu Beginn des dritten Spieltags die Tabellenführung übernommen.

Passend zum 70. Geburtstag seines Präsidenten Rolf Königs sprühte jedoch alleine der insgesamt furios aufspielende Gastgeber die Sahne auf die Torte des Chefs. "Die Mannschaft hat den ganzen Borussia-Park in Verzückung gespielt", freute sich Gladbachs Vize-Präsident Rainer Bonhof bei Sky schon nach den ersten 45 Minuten.

Wolfsburg hat sein Pulver bereits nach einer Viertelstunde verschossen

Mit schnellem Angriffsfußball hatte die Borussia auf den frühen Rückstand durch Makoto Hasebe (12.) reagiert. Als logische Folge fielen die Treffer durch Marco Reus (15.), Kapitän Filip Daems (32./Foulelfmeter) und Raul Bobadilla (45.). Alleine der hochmotiviert auftretende Argentinier, der Reus nach Simon Kjaers Ausrutscher das 1:1 aufgelegt hatte, besaß im ersten Durchgang 39 Ballkontakte, elf mehr als die beiden Wolfsburger Angreifer Mario Mandzukic und Patrick Helmes zusammen. "Ich hatte Raul nicht so stark erwartet", lobte Trainer Lucien Favre seinen bulligen Stürmer. "Er hat eine sehr gute Leistung gebracht, war schwer zu stoppen."

Antrieb durch das Remis gegen Stuttgart

Das galt aber auch für Bobadillas Kollegen. "Wir wollten sehr sehr offensiv spielen, wollten Pressing spielen, Wolfsburg früh unter Druck setzen", sagte Favre. "Das haben wir nach dem 0:1 sehr sehr gut gemacht. Ich habe unter der Woche die Enttäuschung nach dem 1:1 gegen Stuttgart gespürt."

Diese Enttäuschung trieb die späteren Sieger auch nach dem Pausentee an: Gladbach marschierte weiter voller Lust und Tempo in Richtung Wolfsburger Gehäuse. Reus traf in der 67. Minute nach Juan Arangos gefühlvoller Flanke von rechts aus vollem Lauf volley zum 4:1. "Oh, wie ist das schön..." stimmten die Gladbacher Anhänger in der 72. Minute an. Ihre Mannschaft entließ sie nicht nur mit einem unterhaltenden Sieg und der zwischenzeitlichen Tabellenführung nach Hause, sondern mit dem dreizehnten Spiel in Folge mit einem oder gar keinem Gegentor.

Marc-André ter Stegen muss sich nur ein Mal richtig strecken

Für den Erhalt dieser tollen Bilanz sorgte auch der junge Keeper ter Stegen. Der 19-Jährige musste sich trotz all des Glanzes nochmal strecken: Gegen Helmes verhinderte das Riesentalent in der 80. Minute in gekonnter Manier den 2:4-Anschlusstreffer der Wolfsburger. Eine Minute später gönnte Gladbachs Coach Lucien Favre dem fleißigen Bobadilla die Ovationen des Publikums, als er ihn gegen den Australier Matthew Leckie austauschte. "Es konnte mehr sein als ein 4:1. Ich bedauere die unnötigen Ballverluste in der zweiten Halbzeit", fand Favre trotz der Euphorie um ihn herum noch einen Ansatz zur Kritik.

Magath sieht Kjaers Fehler als entscheidend an

Sein Gegenüber Felix Magath analysierte sichtlich angefressen: "Wir haben eine Viertelstunde sehr gut gespielt. Und ein Fehler hat dann das Spiel gekippt. Eine Mannschaft, die stabil ist, kann das vielleicht lockerer verkraften. Aber wir hatten letzte Woche schon das Pech, dass wir benachteiligt wurden. Und deshalb waren wir heute nicht stabil genug."

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3. Spieltag

Borussia Mönchengladbach

-

VfL Wolfsburg

4:1

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FC Augsburg

-

TSG 1899 Hoffenheim

0:2

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VfB Stuttgart

-

Bayer Leverkusen

0:1

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FC Bayern München

-

Hamburger SV

5:0

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Borussia Dortmund

-

1. FC Nürnberg

2:0

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SV Werder Bremen

-

SC Freiburg

5:3

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1. FC Köln

-

1. FC Kaiserslautern

1:1

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1. FSV Mainz 05

-

FC Schalke 04

2:4

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Hannover 96

-

Hertha BSC

1:1

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