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2. Bundesliga: Eintracht Frankfurt schlägt im Stadtderby den FSV

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2. Bundesliga - Sonntagsspiele  

Die Eintracht gewinnt das Stadtderby in Frankfurt

21.08.2011, 15:17 Uhr | dpa, t-online.de, dapd

Die Eintracht hat am fünften Spieltag der 2. Bundesliga gegen den FSV das erste Frankfurter Stadt-Derby seit 1962 klar für sich entschieden. Der Bundesliga-Absteiger wahrte mit einem 4:0 (3:0)-Erfolg in der Commerzbank-Arena seine weiße Weste und bleibt an Tabellenführer Fürth dran. Punktgleich mit den Franken rückte Energie Cottbus auf Rang zwei vor. Die Lausitzer siegten zwei Wochen nach dem 0:5 gegen 1860 München daheim gegen den KSC mit 2:0 (2:0). Cottbus' Auftaktgegner Dresden unterlag gegen Paderborn mit 1:2 (0:1).

Zu Gast im eigenen Haus, sorgte Eintracht Frankfurt bereits in den ersten 45 Minuten für klare Verhältnisse. Sebastian Rode (17.), der griechische Torjäger Theofanis Gekas per Foulelfmeter (31.) und Benjamin Köhler (40./89.) schossen den dritten Saisonsieg für die SGE heraus. Der frühere Eintracht-Jugendkeeper Patric Klandt sorgte in seinem 100. Zweitliga-Spiel für den FSV für die Vorentscheidung, als er Gekas nach einer halben Stunde elfmeterreif von den Beinen holte.

"Auswärtssieg" daheim

Die "Gastgeber" vom Bornheimer Hang ließen gleich nach dem 0:1 durch den früheren Aachener Babacar Gueye die dicke Chance zum schnellen Ausgleich liegen. Auch in der Folge fehlte den Schwarz-Blauen vor dem Gehäuse des lokalen Konkurrenten die Präzision - wenn sie überhaupt zum Abschluss kamen. So verloren sie wie zuletzt am 27. Januar 1962 mit 0:4. Die Eintracht überzeugte, gab sich aber zu verspielt. "Auswärtssieg!" skandierten ihre Fans: Der FSV hatte die Partie aus finanziellen Gründen in die Arena des Widersachers verlegt und freute sich angesichts von 50.250 Zuschauern über die Rekord-Vereinseinnahme von über 1,2 Millionen Euro brutto.

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Dresden kämpft vergebens

Die zweite Saison-Niederlage des noch immer sieglosen FSV verhinderte, dass der Aufsteiger von 2008 in der Tabelle am diesjährigen Aufsteiger Dresden vorbeizog. Die Sachsen mühten sich vor 25.286 Zuschauern gegen den SC Paderborn vergebens - und haderten mit Schiedsrichter Bastian Dankert. Marvin Knoll traf für Dynamo in der 44. Minute vermeintlich zum 1:1-Ausgleich. Dankert aber erkannte den Treffer wegen angeblichen Abseits' zur Verwunderung und zum Ärger des Tabellen-Neunten nicht an. Es blieb vorerst beim 0:1 durch Sören Gonther (35.).

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie deutlich rauer. Torwart Dennis Eilhoff (54.) verhinderte gegen den freistehenden Daniel Brückner zunächst das fast sichere 2:0 für Paderborn. Auf der anderen Seite köpfte Cidimar (65.) nur an den Pfosten. Alban Meha erhöhte per Freistoß in der 84. Minute auf 0:2. Eine abwechslungsreiche Begegnung mit Chancen hüben wie drüben war jedoch noch nicht entschieden. In der 90. Minute gelang Robert Koch das 1:2. Die daraufhin einsetzende Schlussoffensive Dynamos dauerte bis in die 94. Minute, blieb jedoch unbelohnt.

Starker Rangelov besiegt den KSC im Alleingang

Zwei Tore brachte vor 11.014 Zuschauern auch Energie Cottbus im Kasten des Karlsruher SC unter. In der Neuauflage des legendären Halbfinals im DFB-Pokal 1997 hieß der Mann des Tages Dimitar Rangelov. Der 2010 aus Dortmund verpflichtete Bulgare bejubelte nach seinen Treffern in der 14. und 22. Minute (Foulelfmeter nach Vergehen Giuseppe Aquaros gegen Uwe Hünemeier) einen Doppelpack. Es waren bereits seine Saisontore drei und vier. Nur Eintracht Frankfurts Alexander Meier traf noch einmal öfter.

Beim 1:0 leistete Ivica Banovic die Vorarbeit. Der Kroate kam vor Saisonbeginn aus Freiburg. Nach seinem Schuss konnte KSC-Keeper Dirk Orlishausen den Ball nur auf den Fuß von Rangelow abwehren. Nach dem zweiten Tor ließen es die Lausitzer, deren Trainer Claus-Dieter Wollitz trotz eines Bandscheibenvorfalls auf der Bank saß, ruhiger angehen, so dass der KSC zu Chancen kam. Die größte hatte Neuzugang Niklas Hoheneder, dessen Kopfball Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum mit einem glänzenden Reflex zunichte machte (25.). Im zweiten Abschnitt vergab aber auch der Gastgeber durch Banovic (54.), Daniel Adlung (72.) und Rangelow beste Möglichkeiten, die Führung auszubauen.

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