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Vettel steht wieder auf Pole

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An Vettel führt kein Weg vorbei

27.08.2011, 15:14 Uhr | Motorsport-Total.com, dpa, t-online.de

Vettel steht wieder auf Pole. Sebastian Vettel bleibt der Mann, den es zu schlagen gilt.  (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel bleibt der Mann, den es zu schlagen gilt. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel steht beim Großen Preis von Belgien auf der Pole Position. Der Weltmeister setzte sich beim Qualifying in letzter Sekunde mit einer Zeit von 1:48,298 Minuten vor Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes und Red-Bull-Kollege und Geburtstagskind Mark Webber durch. Es ist im zwölften Saisonrennen die neunte Pole Position für den WM-Spitzenreiter.

"Das war ein ganz schwieriges Qualifying, da hätte alles passieren können. Ich wusste, dass die letzte Runde die wichtigste sein würde. Da hat alles gepasst", sagte Vettel. Nico Rosberg im Mercedes ist der zweitbeste Deutsche auf Platz fünf. Der Brasilianer Bruno Senna, der bei Renault Nick Heidfeld verdrängte, überraschte auf Platz sieben. Enttäuschender 13. wurde Ungarn-Sieger Jenson Button im zweiten McLaren. Auch Vettel-Verfolger Fernando Alonso konnte als Achter im Ferrari kaum zufrieden sein.

Schumacher und Sutil nach Crash raus

Michael Schumacher ist gleich zu Beginn der Qualifikation ausgeschieden. Der Rekordweltmeister verlor auf gerader Strecke sein rechtes Hinterrad, kam von der Strecke ab und krachte mit seinem Mercedes seitlich in die Leitplanke. Dabei rutschte er quer über die nasse Bahn. Bei dem Einschlag wurden die Seite und der Frontflügel des Silberpfeils demoliert. Schumacher, der zu Ehren des 20. Jahrestags seines Formel-1-Debüts auf dem Ardennen-Kurs einen goldenen Helm trug, stieg unverletzt, aber sichtlich enttäuscht aus dem Wagen aus.

Adrian Sutil schied ebenfalls vorzeitig aus. Der Force-India-Pilot kam ausgangs der legendären Kurve "Eau Rouge" mit seinem Boliden auf die Randsteine und dann von der Strecke ab. Nach seinem Abflug musste der zweite Durchgang der K.o.-Ausscheidung unterbrochen werden. "Es war nur ein leichter Einschlag, mir geht es gut. Es hat aber gereicht, um das Auto zu beschädigen", sagte Sutil. Im Rennen startet er von Position 15., fünf Plätze vor Timo Glock, der im technisch unterlegenen Virgin einmal mehr deutsches Schlusslicht war.

Hamilton verwarnt, Maldonado strafversetzt

Zwischen Hamilton und Pastor Maldonado kam es in Q2 zu einem Vorfall. Der Brite quetschte sich am Williams-Piloten in der letzten Kurve vorbei und berührte ihn dabei zweimal. Nach Ende des Durchgangs fuhr Maldonado wieder an Hamilton vorbei. Dabei kam es zu einer Kollision der beiden. Die Rennkommissare sahen den Fehler hauptsächlich bei Maldonado und versetzten ihn in der Startaufstellung um fünf Platze nach hinten. Hamilton bekam lediglich eine Verwarnung.

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