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Berger kritisiert Mercedes für Stallorder pro Schumi

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Berger: "Sind nicht bei einem Werbespot-Dreh"

01.09.2011, 07:33 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Berger kritisiert Mercedes für Stallorder pro Schumi. Wäre Schumi hinter Rosberg im Ziel gelandet, wenn Mercedes nicht nachgeholfen hätte? (Quelle: imago)

Wäre Schumi hinter Rosberg im Ziel gelandet, wenn Mercedes nicht nachgeholfen hätte? (Quelle: imago)

Stallorder sind zwar in dieser Saison in der Formel 1 wieder erlaubt. Einen faden Beigeschmack haben sie allerdings auch weiterhin - und allemal, wenn es nicht um die WM-Entscheidung, sondern nur um eine Verbesserung von Platz sechs auf Rang fünf in einem Rennen geht. Deshalb hat nun Gerhard Berger Mercedes GP kritisiert. Denn als sich Michael Schumacher in Spa von Startplatz 24 bis auf Rang sechs vorgekämpft hatte, bekam der vor ihm liegende Teamkollege Nico Rosberg die Anweisung, Sprit zu sparen. Dieser gehorchte und Schumi zog vorbei.

"Es steht Michael zu, dass er überholt hat, weil er diesmal den goldenen Helm aufgehabt hat - nach 20 Jahren, außerdem mit Mercedes. Aber ich finde das scheiße, denn wir sind bei einem Rennen und nicht bei einem Werbespot-Dreh", stänkerte Berger im österreichischen TV-Sender ServusTV. "Man muss sie frei fahren lassen und wenn die Jugend siegt, dann siegt die Jugend - und das ist Rosberg. Ich finde es total falsch, unter solchen Umständen Strategien zu machen."

Sowieso mit besseren Reifen unterwegs

Fraglich ist, ob diese Anweisung überhaupt nötig war. Schumacher war in der Endphase ohnehin auf der weichen und damit schnelleren Reifenmischung unterwegs. Sein Teamkollege hätte sich laut eigenen Angaben auch ohne Spritsparen wohl kaum gegen ein Überholmanöver wehren können. Durch die Funksprüche entstand allerdings zu Ungunsten Schumachers eine schiefe Optik.

Dabei hatten die Piloten durch die einige Runden andauernde Safety-Car-Phase ohnehin Sprit sparen konnten. Deshalb fragte Ex-Formel-1-Pilot Karl Wendlinger ebenfalls bei ServusTV: "Hätte es also keine Safety-Car-Phase gegeben, dann wäre Rosberg zehn Runden vor Schluss das Benzin ausgegangen?"

Schumi von der Presse gefeiert

Wie auch immer: Der Altmeister war in seinem "Wohnzimmer", wie er selbst das Ardennen-Rennen nennt, voll in seinem Element. "Es hat riesigen Spaß gemacht“, sagte er hinterher. Schumacher wurde von der internationalen Presse auch ausgiebig gefeiert. "Michael Schumacher hat eine Aufholjagd hingelegt, wie nur er sie zu fahren versteht", schrieb die französische Zeitung "Le Parisien" nach dem Husarenritt des Silberpfeil-Piloten. "Auch wenn Sebastian Vettel gewonnen hat, so war es Schumi, der die beeindruckendste Leistung bot", so das Blatt weiter.

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