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Vettel siegt in Monza, Schumacher wie in alten Zeiten

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Vettel und Schumacher überzeugen in Monza auf ganzer Linie

11.09.2011, 15:20 Uhr | t-online.de / ngo, t-online.de

Vettel siegt in Monza, Schumacher wie in alten Zeiten. Michael Schumacher fährt in Monza wie in alten Zeiten. (Quelle: imago)

Michael Schumacher fährt in Monza wie in alten Zeiten. (Quelle: imago)

So macht die Königsklasse des Motorsports Spaß: Sebastian Vettel holt sich den achten Sieg der Saison, Michael Schumacher zeigt wieder längst verloren geglaubte Stärken. Mit einem unglaublich spannenden Großen Preis von Italien verabschiedet sich die Formel 1 für dieses Jahr aus Europa. Fernando Alonso wird Dritter hinter Jenson Button.

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Durch seinen Sieg in Monza erhöht Vettel seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 112 Punkte. Durch Mark Webbers Ausfall übernimmt Alonso dessen zweiten Platz im Klassement.

Heftiger Startunfall beendet Rosbergs Rennen

Das Wochenende lief bis zum Start des Rennens ganz nach Sebastian Vettels Plan. Bestzeiten im Training, dazu die Pole Position im Qualifying. Ausgerechnet beim Start kam der Weltmeister dann aber ganz schlecht vom Fleck, verlor die Spitzenposition an Fernando Alonso. Der flog im Ferrari förmlich von Rang vier ganz nach vorne. Michael Schumacher konnte sich derweil bis auf Position vier vorarbeiten. Für seinen Teamkollegen wurde der Start allerdings zum Alptraum.

Nico Rosberg wurde gleich in der ersten Kurve nach dem Start aus dem Rennen geschossen. Vitantonio Liuzzi hatte die Kontrolle über seinen Boliden verloren und krachte ungebremst in Vitaly Petrov und Rosberg. Für alle drei war das Rennen an dieser Stelle beendet. Das Safety-Car musste auf die Strecke, um den Streckenposten das Räumen der Unfallstelle zu ermöglichen.

Packende Duelle an der Spitze

Nach dem Restart ging es auf der Strecke dann richtig zur Sache. Erst überholte Schumacher den vor ihm fahrenden Lewis Hamilton, dann lieferten sich Alonso und Vettel ein Duell der Extra-Klasse. Vettel legte sich den Spanier zurecht, um dann mit einer beherzten Aktion an ihm vorbeizugehen. Mark Webber kollidierte unterdessen mit Felipe Massa. Während Vettels Teamkollege erst den Frontflügel verlor und dann von der Strecke flog, konnte Massa das Rennen ohne Probleme fortsetzen.

Hamilton machte Druck auf Schumacher, kam aber auf den langen Hochgeschwindigkeits-Geraden nicht wirklich in Schlagdistanz. "Ich bin zu langsam", funkte der Brite dann auch an die Box. Die Antwort: "Deine Geschwindigkeit ist ok, Schumacher ist einfach zu schnell."

Schumacher fährt harte Kampflinie

Erst nach zwölf gefahrenen Runden konnte sich Hamilton durchsetzen. Doch der Rekordweltmeister ließ sich nicht beeindrucken und konterte stehenden Fußes. Hamiltons Teamkollege Jenson Button lief auf die beiden Streithähne auf. Der Red-Bull-Kommandostand gab diese Information sofort an Vettel weiter: "Schumacher liefg auf Platz drei - und hält beide McLaren auf." Dieser Umstand hielt aber nicht lange an, denn Schumachers HInterreifen ließen nach, er musste in die Box abbiegen und den beiden Silbernen Platz machen.

Nach den anstehenden Boxenstopps lag Hamilton wieder hinter Schumacher. Der Deutsche fuhr eine harte Kampflinie, die Hamilton an den Rand des Wahnsinns brachte. Ein ums andere Mal kamen sich die beiden gefährlich nahe. "Die FIA ist bereits informiert", wurde Hamilton vom Kommandostand ins Cockpit gefunkt. Die Reaktion von Mercedes GP ließ nicht lange auf sich warten. Teamchef Ross Brawn schaltete sich in Schumachers Funk: "Michael, stell sicher, dass du dem anderen Auto genug Platz lässt, wenn du die Spur wechselst." Kurz danach schlüpfte Hamilton dann an Schumacher vorbei.

Champagner-Dusche für Vettel, Button und Alonso

Durch den zweiten Reigen der Service-Stopps, der bei Hamilton und Co. etwas eher einsetzte als bei Schumacher, lag dieser zwischenzeitlich hinter Vettel sogar auf Rang zwei. Als der Kerpener sich dann aber selbst frische Pneus abholte, fiel er wieder bis auf Platz fünf zurück. In den noch verbliebenen 15 Runden änderte sich am Klassement nichts mehr. Vettel fuhr ein gewohnt perfektes Rennen, an dessen Ende er einmal mehr ganz oben auf dem Podium stand.

Neben ihm genossen Button und Alonso bei der Siegesfeier die obligatorische Champagner-Dusche auf dem Treppchen. Schumacher wurde Fünfter hinter Hamilton.

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